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02.11.2020

„Boom“ im Web-to-print

Die M. J. Raak GmbH (Frankfurt a.M.) weist mit Digitaldruck und Finishing sowie Web-to-print-Portalen ein erfolgreiches Geschäftskonzept auf.

„Unser Erfolgskonzept ist die konsequente Verknüpfung von Digitaldruck und Finishing mit dem Internet“, sagt Geschäftsführer Alexander Raak (Foto, links). „Anders lässt sich das doch gar nicht mehr machen.“ Derweil produziert die M. J. Raak GmbH, die nebst den Tochterbetrieben 25 Mitarbeitende hat, auf ungefähr 3000 Quadratmetern Fläche. Gerade das Web-to-print-Portal „www.mybuchdruck.de“ der Tochtergesellschaft Print Simply GmbH richtet sich an private Kunden. „Unsere Buchproduktion nimmt den Großteil des Portfolios ein“, weiß der Geschäftsführer. „Davon produzieren wir heute zu 80 Prozent Hardcover-Bücher und zu 20 Prozent Softcover-Bücher.“

Täglich befinden sich durchschnittlich bis zu 300 Jobs in der Planung. Gewöhnlich bewegen sich die jeweiligen Stückzahlen zwischen „Auflage 1“ und 1500 Exemplaren. Ebenso ist das Unternehmen mit Formaten von A6 quer bis A2 offen betreffs der Kundenwünsche äußerst flexibel. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre wurde aber auch in modernes Equipment für die Weiterverarbeitung investiert. Hierbei ist ein komplettes „Paket“ an Schmedt-Maschinen der „Prä“-Baureihe für die Buchblock- und Buchdecken-Fertigung nennen. Zudem ergänzt ein neuer Vier-Zangen-Klebebinder Horizon-„BQ 480“ den Bereich neben einem System von C. P. Bourg.

Wegen zusehends hoher Resonanz auf Hardcover-Bücher in Fadenheftung investierte das Unternehmen in ein Smyth-System „DX-50“. Bereitgestellt wurde das Fadenheft-System mit Handanlage, Einfuhrtisch und Falzeinheit von der Smyth-Vertretung PPL-Post Print Leipzig. „Das Smyth-System ‚DX-50‘ stellt ein sehr effizientes Einstiegsmodell für das Falzen und Fadenheften von einzelnen Exemplaren und Kleinserien im Digitaldruck dar“, erklärt PPL-Vertriebsleiter Manfred Oftring (Foto, rechts). Unmittelbar nach der Installation wurde das Bedienpersonal vom PPL-Team der Maschine fachgerecht eingewiesen. Alexander Raak vermutet, dass die Amortisationszeit der Maschine bei dauerhafter Auslastung nur etwa ein halbes Jahr beträgt.


Frank Baier

www.postprintleipzig.com, www.raak.de

Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie in bindereport 11-2020.

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