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01.10.2019

„Flexibilität und Variabilität“

Mit der Investition in einen High-Performance-Sammelhefter stellt sich die bayerische Firma Jürgen Pipp optimal für die wirtschaftliche Broschürenproduktion auf.

Schon seit 30 Jahren besteht die Firma Jürgen Pipp Papierverarbeitung & Versandservice e.K. nahe Landshut, die seit 2009 auf einem 10 000 Quadratmeter-Areal im Gewerbegebiet Essenbach-Altheim auf 5200 Quadratmetern produziert. Erfolg hat der Industriebetrieb mit buchbinderischen Dienstleistungen (60 Prozent), Lettershop-Services (20 Prozent) und Registerstanzerei (20 Prozent) im Printmedia-Markt. Bedeutung haben für Pipps Firma, die heute 100 Angestellte und in Spitzenzeiten 150 bis 200 Mitarbeiter beschäftigt, eigene Ausbildung, abgestimmte Zusammenarbeit im Team, gutes Betriebsklima und faire Bezahlung des Personals. Jürgen Pipp: „Heute müssen wir als Industrie-Papierverarbeiter oft kurzfristig und mit hoher Flexibilität und Variabilität agieren. Deshalb brauchen wir stets verfügbare, leistungsfähige Maschinen und ein jederzeit einsetzbares, zuverlässiges Team.“

Darauf kann der Unternehmer bauen, der innovative Entwicklungen vorantreibt und ein Referenzbetrieb für Maschinenhersteller aus der Druckverarbeitung ist. Mit der Investition in einen High-Performance-Sammelhefter Hohner „HSB 13.000“, wodurch die Maschine eines anderen Anbieters das Haus verlässt, stellt sich die Firma optimal für die wirtschaftliche Broschürenproduktion auf. Unsere Aufnahme zeigt Jürgen Pipp (M.), Geschäftsführer Jürgen Pipp Papierverarbeitung & Versandservice e.K., Christoph Piekacz (r.), Produktionsleitung Buchbinderei, zusammen mit Hohner-Gebietsverkaufsleiter Uwe Buhmann. Nach der Installation und Inbetriebnahme des Sammelhefters im April 2019 erfolgte eine intensive Einweisung und Schulung des Personals über vier Wochen. Die für 13 000 Expl./Std. ausgelegte Maschine, ausgerüstet mit sechs Hauptanlegern, Umschlaganleger und Handanlage sowie Doppelnutzen-Einrichtung, verarbeitet mit sechs klassischen Drahtheft- oder vier Ringösenheftköpfen Broschüren von A6 bis A3. Darüber hinaus wurde ein Hohner-Paketkreuzleger integriert; auf dessen Entwicklung nahm Unternehmer Jürgen Pipp selbst Einfluss.

Alleine im Bereich Sammelheften liegt das Auflagenspektrum nach Aussagen von Jürgen Pipp gewöhnlich in einem Spektrum zwischen 500 und einer Million. „Meist produzieren wir 70 Prozent der Aufträge im Einzelnutzen – und 30 Prozent im Doppelnutzen, und zwar dann, wenn das Endformat des Produktes nicht über A5 liegt“, erläutert Wojciech Hoffmann, Produktionsleitung Buchbinderei. „Derzeit verzeichnen wir durchschnittlich zehn Auftrags- und Formatwechsel pro Woche, wobei die Rüstzeiten pro Auftrag kaum über 15 oder 20 Minuten hinaus gehen.“ Aufgrund der Investition in den Hohner-Sammelhefter, der ein Beispiel für vollumfängliche Automatisierung und höchsten Bedienkomfort ist, sieht sich Jürgen Pipps Team für die Zukunft gut gerüstet.

Frank Baier

www.pipp.de, www.hohner-postpress.com

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