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26.05.2017

„Inhouse-Finishing ist wichtig“

Die Akzidenzdruckerei Aschenbrenner aus Kufstein/Tirol stellt sich mit hoher Qualität in Produktion und Beratung sowie Flexibilität im Druck und Finishing auf.

Damit sämtliche Aspekte des Produktionsprozesses durchweg kontrolliert werden können, hat das Unternehmen mit Horizon in digitale Druck-Weiterverarbeitungstechnik investiert. „Liebe zum Druck und Spaß an der Fertigung hochwertiger Produkte“ waren laut Peter Aschenbrenner (Foto, l., zusammen mit Mitarbeiter Stefan Messner) die Motive zur Gründung des gleichnamigen Unternehmens im Jahr 1992.

Selbstverständlich zeigen sich im Unternehmen auch der Branchentrend zu kleineren Auflagen und eine verstärkte Nachfrage nach individualisierten Produkten. Zusätzlich zum Offsetdruck mit einer Heidelberger XL-75 5-Farben inkl. Lack und einer Speedmaster SX 52 4-Farben wird daher mit Digitaldruck-Maschinen von Heidelberg und Minolta produziert. „Auf den Digitaldruck entfallen heute rund 20 Prozent unseres Auftragsvolumens, Tendenz steigend“, sagt Peter Aschenbrenner. „Typische Auflagenhöhen liegen bei rund 500 bis 1000 Stück.“ Um die Zeit- und Flexibilitätsvorteile des Digitaldrucks zu maximieren und kurze Wege zu gewährleisten, entschied sich Aschenbrenner Anfang 2016 für die Investition in die eigene digitale Weiterverarbeitung.

So entschied sich die Druckerei Aschenbrenner für einen StitchLiner 6000. Der Sammelhefter verarbeitet 4-seitige, plano liegende Bogen, die in einem einzigen, vollautomatischen Prozess zusammengetragen, gerillt, gefalzt, anschließend geheftet sowie an drei Seiten beschnitten werden. Zwischenlagerung und Materialtransport entfallen. Damit können bis zu 6000 Broschüren pro Stunde produziert werden. Aschenbrenner hat den StitchLiner 6000 zudem mit der Päckchenauslage PSX-56 plus Banderoliermaschine kombiniert, sodass auch bei hoher Produktionsleistung eine einfache Entnahme gewährleistet ist.

„Touch & work“ ist auch integraler Bestandteil der Lösungen für das Falzen und Klebebinden, mit denen Peter Aschenbrenner innerhalb eines Jahres das Inhouse-Finishing erweitert hat. Zum Maschinenpark gehören heute eine Taschen-Falzmaschine AF-566F plus zweitem Falzwerk, der PUR-Klebebinder BQ-280 und die Kombinationsmaschine CRF-362 für das Rillen, Perforieren und Falzen tonerbasierter Digitaldrucke. Durch einen Flachstapelanleger mit Saug- und Blasluft wird hohe Produktionssicherheit erzielt.


www.aschenbrenner.at, www.horizon.de

Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie in bindereport-Ausgabe 06-2017.