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25.04.2018

„Layflat“ pur mit „Präzi Bind“

Inzwischen ist die Serienfertigung des erstmals gemeinsam von den Unternehmen Schmedt und Ribler entwickelten neuen „Layflat“-Bindesystems angelaufen.

„Gut Ding will Weile haben“: Erstmalig wurde der Prototyp des vom Buchbinderei-Maschinenbauer aus Hamburg und vom Klebstoffsystem-Spezialisten aus Stuttgart entwickelten Bindesystems auf den „Hardcover Days“ von Schmedt im Jahr 2017 vorgestellt. Nachdem technische Verbesserungen und ausgiebige Testdurchläufe erfolgten, wurde jetzt mit der Serienfertigung gestartet. „Präzi Bind“ ist das erste praxistaugliche System auf Basis der Ribler-Technologie; die Art und Weise der Bindung soll einzigartig sein.

Mittels des „Layflat“-Bindesystems „Präzi Bind“ steht eine kostengünstige, mit Umweltpreisen prämierte Lösung mit zwei Modulen bereit, die Layflat-Bindungen auch für Einzelbücher, „Books on Demand“ oder Kleinauflagen möglich macht. Vorteile sind die Tatsachen, dass es keine Emissionen und kein Sondermüll durch Verwendung des Spezial-Klebstoffes gibt, und dass die Technologie einen minimalen Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Bindesystemen aufweist. „Präzi Bind“ bindet zuverlässig auch „schwierige“ Digitaldruck-Papiere und gewährleistet eine sehr haltbare und belastbare Bindung bei sehr gutem Aufschlagverhalten. Buchblock-Formate von 120 – 310 mm Breite und Höhe sowie von 3 – 30 mm Stärke lassen sich bei einer Leistung von circa 50 Buchblocks pro Stunde verarbeiten, erklärt man bei Ribler und Schmedt.

www.ribler-gmbh.de, www.schmedt.com

Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie in bindereport 5-2018.