Aktuelles

05.10.2020

„Mainzer Impuls“ besiegelt

Ziele des „Mainzer Impulses“ sind, Aufmerksamkeit für den Erhalt der Gutenbergschen Technologie zu schaffen und technisches Know-how für künftige Generationen zu sichern.

Infolge der Digitalisierung des Druckwesens geht das Wissen rund um die traditionelle Drucktechnik immer mehr verloren. Zudem gibt es nur noch wenige Fachleute, die im Stempelschnitt, im Schriftguss oder im Schriftsatz ausgebildet werden. Der „Mainzer Impuls“ fordert die Politik und alle Interessierten dazu auf, die für den Erhalt der traditionellen Handwerkstechnik kämpfenden Institutionen ideell, strukturell und finanziell zu fördern, damit man auch noch in 100 Jahren wie einst Gutenberg drucken kann.

Signiert wurde die Initiative der Direktorin des Gutenberg-Museums, Dr. Annette Ludwig, von Michael Ebling (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz) und Marianne Grosse (Mainzer Kulturdezernentin). Unterstützung erfährt der Aufruf ebenso von Dr. Susanne Richter (Direktorin des Museums für Druckkunst, Leipzig), Dr. Roger Münch (Direktor des Deutschen Zeitungsmuseums, Wadgassen), Dr. Mechthild Haas (Leiterin Graphische Sammlung im Hessischen Landesmuseum, Darmstadt), Eckehart Schumacher-Gebler (Offizin Haag Drugulin, Dresden), Dr. Jürgen Franssen (1. Vorsitzender des Vereins für die Schwarze Kunst, Heidelberg) und Dr. Harry Ness (Vorsitzender des Internationalen Arbeitskreises für Druck- und Mediengeschichte). Ab sofort wird der „Mainzer Impuls“ an wichtige globale internationale Multiplikatoren der Druckkunst versendet, damit viele Unterstützer  aktiviert werden.

www.gutenberg-museum.de

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