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17.11.2015

„Online“ verarbeitet in die Zukunft

Mit einem neuen Geschäftsbereich stellt sich FKS (hier auf der Druck+Form 2015) noch konsequenter im weiter wachsenden Digitaldruck-Business auf.


Eines der sehr wenigen Unternehmen, das Maschinen und Systeme für die ganzheitliche, druckbogenorientierte Weiterverarbeitung im Portfolio hat, ist in Barsbüttel bei Hamburg zu Hause. Unter dem Slogan „Alles nach dem Druck“ ist die Ing. Fritz Schroeder GmbH & Co. KG heute eine Schwesterfirma von drei IT-Unternehmen, die gemeinsam die FKS-Gruppe mit insgesamt rund 260 Mitarbeitern bilden. Heute agiert der grafische Fachhändler hierzulande nicht nur als exklusiver Vertriebspartner für Print-Finishing-Systeme von Duplo (Japan), sondern offeriert auch Systeme für das Rillen und Falzen von Foldmaster (CH), Lackier- und Laminiersysteme von Komfi (CZ) sowie Schneidsysteme von Mohr. Dass sich FKS seit über 60 Jahren im umkämpften Markt des Offset- und Digitaldruck-Finishings behauptet, erfüllt Geschäftsführer Jörg Stutz mit berechtigtem Stolz.

„Aktuell betreuen wir mit 60 Mitarbeitern, von denen jeder zweite im Außendienst tätig ist, in ganz Deutschland ungefähr 2200 Kunden“, erläutert der Geschäftsführer. Positiv zahle sich im Familienbetrieb aus, dass es keine überflüssigen Hierarchien gibt, dass Entscheidungen unbürokratisch getroffen werden. Das Unternehmen setze auf erfahrene ältere und neu qualifizierte jüngere Mitarbeiter – mittlerweile liege deren Durchschnittsalter bei Mitte 30. Diese „Verjüngung“ ist wohl auch mit der konsequenten Ausbildung von Berufsnachwuchs zu erklären; momentan sind acht kaufmännische Auszubildende sowie fünf Stipendiaten im berufsbegleitenden Studium dabei. „In diesem Jahr beschäftigen wir 20 Prozent mehr Servicekräfte und Techniker als noch 2014“, wie Jörg Stutz berichtet. Gerade mit professionellem Service punktet FKS und bietet deshalb auf unterschiedliche Kundenwbedürfnisse abgestimmte Serviceverträge. Der Aussage des Geschäftsführers zufolge, entscheiden sich gegenwärtig drei von vier Kunden für das Rundum-Sorglos-Vertragspaket, den „Full Service“.

Ebenso setzt das Unternehmen im Portfolio auf Transparenz und will zur Weltleitmesse Drupa im Jahr 2016 den neuen Geschäftsbereich „Online-Weiterverarbeitung“ vorstellen. Erstmalig soll eine komplett neue Produktlinie von Digitaldruck-Finishing-Systemen eingeführt werden; deren Modularität ist an die Systeme der mit FKS kooperierenden Maschinenhersteller angepasst. Dadurch will das Unternehmen die Zusammenarbeit mit den Digitaldruck-Partnern noch deutlicher hervorheben und weiter ausbauen.

Gleichfalls steht ab dem Jahr 2016 sogar eine eigene Veranstaltungsreihe rund um den Digitaldruck- und Finishing-Markt auf der Agenda: Bereits für die nächsten fünf Jahre budgetiert, sollen Kunden und Interessenten einmal im Jahr – wahlweise an einem der FKS-Standorte, demnach auch in Neuss und Leonberg sowie an einem geplanten Standort in Frankfurt am Main – über die Herausforderungen und Möglichkeiten der grafischen Branche debattieren und sich informieren können. Jörg Stutz sieht die Veranstaltungsreihe, die mit zusätzlicher Ausstellung denkbar ist, als Reaktion auf ein in Deutschland fehlendes überregionales, themenübergreifendes Printmedia-Event. In diesem Kontext erinnert der Geschäftsführer an die von der Messe Düsseldorf ausgerichtete „Digimedia“-Kongress-Ausstellung für Commercial Printing und Digital Publishing, deren Konzept unter dem Motto „Content trifft Technik trifft Business“ nach der Premiere im Jahr 2011 leider versandete.

www.fks-hamburg.de