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15.09.2016

„Renaissance“ in Birmingham

Vom 31. Oktober bis 3. November 2017 findet die britische Printmedia-Fachmesse Ipex wieder im National Exhibition Centre Birmingham statt.

Damit kommt die Fachmesse wieder an ihren traditionellen Standort. Einmalig wurde sie vom 24. bis 29. März 2014 in London organisiert. Daraufhin hatte der Veranstalter Informa Exhibitions für März 2018 erneut in die britische Hauptstadt eingeladen. Jedoch mit 23 000 Besuchern (54 Prozent kamen aus UK), darunter 3500 Vertretern von Ausstellern, war die Resonanz nur gering. Indessen wurde die Frequenz der Fachausstellung von vier Jahren auf jetzt drei Jahre verändert; damit findet das Event zwischen der Drupa 2016 in Düsseldorf und der Igas 2018 in Tokyo (Japan) seinen Platz. Zudem geht mit der Ipex 2017 die Laufzeit von sechs Messetagen auf vier Messetage zurück.

Mitten im Sommer dieses Jahres hat der Veranstalter den Status-quo der Fachmesse Ipex 2017 vorgestellt und damit einzelne Prognosen zur Form der Präsentation aufgezeigt, die seiner Vermutung nach auch die Aussteller selbst momentan planen. Rob Fisher (Foto), Ipex-Event-Direktor bei Informa, sagt: „Unsere zahlreichen Feedbacks weisen eindeutig darauf hin, dass sich die Druckindustrie gegenwärtig immer mehr einfügt. Die zunehmende Anwendung von Digitaldrucktechniken und die auf Kundenbedürfnisse orientierte Massenproduktion bedeutet, dass es oftmals weniger Prozesse zwischen dem kreativen Designer und dem fertigen Erzeugnis gibt, sodass sich Druckereien insoweit differenzieren müssen, indem sie neue Wege finden, um den Designern bei der Anwendung der neuesten technischen Möglichkeiten zu helfen.“ Einen Trend hin zu geringerem Druckvolumen und zu höherer Wertschöpfung des Druckens hat kürzlich das Marktforschungsinstitut Smithers Pira betont, ein Partner des Ipex-Events.

Demzufolge wird auch auf der Ipex erwartet, dass sich Aussteller auf solches Equipment für Druck und Druckverarbeitung konzentrieren, das die Druck-Dienstleister unterstützen wird, gemäß des Vorteils, steigende Umsätze zu erzielen, flexibler und effizienter zu agieren. „Derzeit verändert sich der Markt für Druck-Dienstleistungen weg vom reinen Durchsatz fertiger Erzeugnisse hin zum Durchsatz verarbeiteter Aufträge. Viele Druckereien erkennen als neue Geschäftsstrategie, dass die Geschwindigkeit, mit der sie einen großen Auftrag produzieren, weniger Bedeutung hat als die Fähigkeit unter Beweis zu stellen, schnell und effizient zwischen kleineren Aufträgen wechseln zu können“, setzt Rob Fisher fort. „Hierbei handelt es sich um einen feinen Unterschied, jedoch ist es eine Herausforderung, die zahlreiche Druck-Dienstleister beginnen anzunehmen.“

www.ipex.org