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26.01.2016

„Retrofit“ mit 100 % Qualität

Das bayerische Unternehmen Eberl Print rüstete einen gebrauchten Sammelhefter mit einem Modul zur Qualitätssicherung auf.

Dienstleister wie die Eberl Print GmbH in Immenstadt im Allgäu wissen ihre Kunden mit hochwertigen Printprodukten zu überzeugen. Bislang konnte das Unternehmen mit vielen anspruchsvollen Corporate Publishing-Projekten, z.B. Geschäftsberichten, Mailings und Kalendern, Ausstellungs- und Kunstkatalogen, Architektur- und Fotobüchern punkten. Ebenfalls hat sich unter der Marke „3D E“ ein Geschäftsbereich für dreidimensionale und Verpackungsprodukte etabliert. Insgesamt 170 Mitarbeiter sind im vollstufig ausgerüsteten Offset- und Digitaldruck-Betrieb beschäftigt. Franz Maurer, Geschäftsleiter Technik, zufolge, bedient Eberl Print mit Agenturen und Verlagen (50 %), Industrie-Unternehmen (40 %) und öffentlicher Hand (10 %) eine sehr gut diversifizierte Kundschaft.

Während das Unternehmen für die Herstellung der 3D-Objekte sogar eine eigene Stanzerei betreibt, konzentriert es sich in der sonstigen Weiterverarbeitung auf das Schneiden, Falzen und Sammelheften. Hinsichtlich der jüngsten Investition wurde auf eine kapitalintensive neue Anlage verzichtet, sondern stattdessen bewusst für eine gut erhaltene, leistungsfähige gebrauchte entschieden.

Eberl Print fand für den über 11 Jahre genutzten Sammelhefter Ersatz und erwarb einen fast neuwertigen Heidelberg-Stitchmaster ST 450 mit acht Stationen und Umschlaganleger. Für das komplette „Retrofit“ (Demontage und Transport, Reinigung, Wiederaufbau und Inbetriebnahme) des Sammelhefters zeichnete Post Print Leipzig (PPL) verantwortlich. PPL ist ein noch junges Unternehmen, dessen erfahrene Servicetechniker nicht nur den Markt für Gebrauchtmaschinen kennen, sondern die auch auf den Service an Sammelheftern und Klebebindern spezialisiert sind.

Infolge hoher Kundenansprüche in Richtung 100 % Qualitätssicherung entschloss sich Eberl Print, den gebrauchten Sammelhefter mit einem System zur Bogenkontrolle aufrüsten zu lassen. Der Print-Dienstleister profitierte hier von der Kooperation des Servicepartners PPL und des Systemspezialisten WST Systemtechnik. Dem Kundenwunsch entsprechend, wurde mit WST CAM 4-60 ein zuverlässiges System zur Bogenkontrolle auf Kamerabasis installiert, das mit der Bilderkennung vielfältige Möglichkeiten der Erfassung und Auswertung von Textfeldern und Bildsegmenten bietet. Mithilfe des Kameratyps können bis zu 20 000 Lesungen je Stunde realisiert und damit bei Bedarf auch hohe Geschwindigkeiten mit dem Sammelhefter „gefahren“ werden.

Unser Foto zeigt vor dem Stitchmaster ST 450: Franz Maurer (2.v.r.) und Thomas Echtler (r.) von Eberl Print, Holger Klamt (M.) und Jan Schölzel (l.) von PPL sowie Thorsten Sandvoß von WST.

www.eberl.de, www.postprintleipzig.com, www.wst.eu