Aktuelles

23.07.2018

„Runder Tisch Social Media“

Medienexperte Prof. Dr. Alfred-Joachim Hermanni berät bei der Initiative der Landesregierung das Staatsministerium Baden-Württemberg zur Medienzukunft

Nach der Meinung von Hermanni ist es „unumgänglich, dass die Landesregierung Baden-Württemberg mit Experten erörtert, wie man digitale Kompetenz im Umgang mit den sozialen Medien erwirbt und dabei die Medienlandschaft in ihrer Vielfalt konsolidiert“, erläutert der Studiengangsleiter für Medien- und Kommunikationsmanagement an der SRH Fernhochschule (Riedlingen). Mit dem Ziel, die Medienlandschaft im Bundesland zu stärken und die journalistische Qualität zu erhalten, hat die Landesregierung den „Runden Tisch Social Media“ ins Leben gerufen. Dort diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus den Medienbereichen, der Wissenschaft, Verwaltung und Politik unter anderem über Content-Entwicklung im Internet, Fortbildungen für die Akteure, Verantwortung der Global Player und Medienvielfalt im Land.

Gemeinsam mit anderen Sachverständigen erörterte Hermanni Weiterbildungsangebote: „In unseren Bachelor- und Master-Studiengängen Medien- und Kommunikationsmanagement an der SRH Fernhochschule stehen zeitgemäße Weiterbildungsangebote auf der Agenda. Themen wie Digital Media Management, Digitale Strategien & Geschäftsmodelle, Interaction Design, Crossmedia Publishing oder Programmierung setzen inhaltliche Schwerpunkte im Hinblick auf die Digitalisierung in Wirtschaft und Wissenschaft.“

Medienexperte Hermanni ist überzeugt, dass Baden-Württemberg neben schnellem Internet digitale Weiterbildungsangebote sowie Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen für Kultur- und Kreativschaffende benötigt. Dezentrale Media Labs auf regionaler Ebene als‚Coworking-Space‘ und Ideen-Inkubator für Start-ups könnten neue Projekte in den sozialen Netzwerken und im digitalen Journalismus optimieren und realisieren. ‚Media Content Tanks‘ sollten an Hochschulen gefördert werden, die Strategien zur Entwicklung der Medienvielfalt sowie zur Stärkung der Medienorganisationen erarbeiten und Forschungsergebnisse präsentieren. Diese ‚Media Content Tanks‘ sollten sich auch als Denkfabriken verstehen, die öffentliche und wissenschaftliche Debatten anregen, um die demokratische Meinungsbildung mitzugestalten.

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