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02.01.2017

„Touch & work“ macht’s einfach

Mitte November 2016 begrüßte die Horizon GmbH (Quickborn bei Hamburg) mehr als 150 Unternehmer zum ersten „Finishing First“-Event.

Gemäß dem Motto „Finishing First“ will das Unternehmen die Maschinen- und System-Anwender in der Druckbranche dazu veranlassen, ihren Blick nicht nur mehr, sondern zuerst auf schlüssige Lösungen in der Weiterverarbeitung zu richten. Digitalisierung, Integration und Vernetzung definiert es mit „Druckerei 4.0“, kommt hierzu noch die Vernetzung mit den Prozessen der Kunden, steht das Schlagwort „Industrie 4.0“ auf der Zielscheibe, macht der Maschinenhersteller deutlich.

Während der Veranstaltung wurden rund 1000 Quadratmeter großen Showroom nicht nur rund 20 Lösungen aus fast allen Prozessstufen der industriellen Druck-Weiterverarbeitung vorgeführt. Besonderer Anlass war die Weltpremiere des „Stitch Liner Mark III“, eines High-Performance-Systems für die Produktion rückstichgehefteter Broschüren. Infolge der vollautomatischen Einstellung auf Format und Umfang der Broschüren beim Rillen, Falzen, Heften und Schneiden können in Verbindung mit dem „Touch & work“-Konzept die Auftrags-Rüstzeiten um bis zu 30 Prozent verkürzt werden.

Neben den zusätzlichen Funktionalitäten wie der Produktion von Landscape-Broschüren (A4 quer) sind laut Horizon hohe Stabilität im Mehrschichtbetrieb und adäquate Produktqualität garantiert. Großer Vorteil in der Praxis ist nach Meinung von Unternehmern die Möglichkeit, sämtliche Parameter des Systems während der Produktion feinjustieren zu können. Entsprechend hohe Präzision im Papiertransport gewährleiste darüber hinaus eine reibungslose Weiterverarbeitung auch bei anspruchsvollen Papieren und Formaten.

Einen ersten „Stitch Liner Mark III“ verkaufte Horizon nach Oberfranken, an die Druckerei Nötzold in Neustadt bei Coburg. Bereits seit mehr als 50 Jahren bietet die Firma ihren Kunden handwerkliche Qualität in Verbindung mit modernster Technik. „Unser Ziel war es, bei der Produktion rückstichgehefteter Broschüren schneller und effizienter zu werden. Entscheidendes Argument für das System ist aus unserer Sicht neben dem neuen Landscape-Format vor allem der führende Automationsgrad und die solide Maschinenbauqualität“, sagt Peter Hantschel, Inhaber der Firma.

Indessen nutzt die Druckerei vom gleichen Maschinenhersteller eine Broschürenstraße mit SPF-200L, eine Falzmaschine AF-406A mit zweitem Falzwerk T-406A sowie einen Klebebinder BQ-270. „Touch & work“ macht’s einfach: Weiteres wichtiges Kriterium sei daher das „Touch & work“-Konzept mit Bedienung per Touchscreen gewesen: „Da Horizon auf ein einheitlich gestaltetes Bedienkonzept setzt, können wir Erfahrungen mit diesen Maschinen direkt auf den ‚Stitch Liner Mark III‘ übertragen. Das verkürzt Einarbeitungszeiten auf ein Minimum und reduziert den Schulungsaufwand“, erklärt Peter Hantschel.

www.horizon.com

Einen ausführlichen Beitrag können Sie in bindereport-Ausgabe 01-2017 lesen.