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10.10.2016

„Verwandelte“ Falzmaschine

Standard-Falzmaschinen lassen sich durch Ergänzung mit Zusatzaggregaten auf die Mailingproduktion umstellen.

Mailings sind Printprodukte mit hohen Anforderungen an die Maschinenkonfiguration; teilweise erfordert die Herstellung den Einsatz zusätzlicher technischer Komponenten. Selbst mit gewöhnlichen Standard-Falzmaschinen, deren Einsatzspektrum durch Zusatzaggregate sinnvoll erweitert wird, kann am lukrativen Markt der Mailingproduktion partizipiert werden. Ausgerüstet mit Klebstoff-Geräten, stehen Falzmaschinen für diese Applikation schnell zur Verfügung. Vorteil dabei ist, dass diese Anlagen nicht ausschließlich für Mailing-Jobs verwendet werden können, sondern auch für alle üblichen Falzarbeiten zum Einsatz kommen können.

Zur Herstellung von Print-Mailings sind einspurig oder mehrspurig arbeitende Klebstoff-Geräte fast immer erforderlich. Die Ventile dieser Geräte funktionieren berührungslos und erlauben Punkt- oder Linienklebung, die Länge des Klebstoffauftrags wird über Steuergeräte eingestellt und geregelt. Ob Kalt- oder Heißleim verwendet wird, ist von den jeweiligen Anforderungen abhängig. So kommt Kaltleim vorzugsweise dort zum Einsatz, wo eine permanente feste Verklebung erforderlich ist.

Kürzlich hat MB Bäuerle für einen Kunden die vollautomatische Falzmaschine prestige Fold Net 38 mit einem 12-fach-Kaltleim-System ausgerüstet, die die Herstellung unterschiedlicher Mailings erlaubt. Dieses System kann in Kreuzbruch-Konfiguration oder im Tandembetrieb genutzt werden. Zusätzlich ist die Anlage mit einem Monitoring-System (unser Foto) ausgestattet. Eine Kameralesung erfasst dabei sämtliche Dokumente und ermöglicht einen Soll-Ist-Listen-Abgleich.

www.mb-bauerle.de