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10.01.2020

Besser ist vorheriges Rillen

Hersteller von Falzmaschinen haben aufgrund der Modularität ihrer Systeme auch separate Aggregate für Technologien wie das Rillen, Perforieren und Schneiden im Portfolio.

Typisches Beispiel dafür ist Herzog + Heymann aus Bielefeld: Mehrere Anwendungen können nach individuellem Bedarf des Kunden kombiniert werden; im Bereich Stanzen kooperiert die Firma mit dem Hersteller Bograma aus Turbenthal (Schweiz). Oftmals beginnen Kunden mit der Abdeckung einer einzigen Anwendung; erweiterte Konfigurationen sind später ohne Einschränkungen möglich, wie das Produktmanagement erläutert.

Verbreitete Printprodukte für Herzog + Heymann sind im Bereich (Abriss-) Perforation und (Wire-O-) Stanzung Kalender, ferner Verpackungen sowie in den Bereichen optionalen Randbeschnitts, Spanausschnitts, (Takt-) Schneidens und (Takt-) Perforierens Print-Mailings. Bevor das Falzen erfolgt, kommt es zum Rillen: Jüngste Neuheit ist eine kombinierte Rill-/Falzstation, bei der wechselseitig eine rotative oder eine Balkenrillung aktiviert werden. Durch das Rillen von Printprodukten, z.B. Grußkarten oder Flyer, kann Faserbruch vermieden werden. Hierfür kooperiert Herzog + Heymann mit der Tech-ni-Fold-Vertretung Uwe Reimold.

Deswegen hat MB Bäuerle das multiflexible Inline-System (siehe Foto) zum Rillen und Falzen entwickelt. Vielerlei Varianten der Produktion sind damit gegeben: Rillen und Falzen, Perforieren und Falzen, Rillen, Perforieren und Falzen, nur Rillen, nur Perforieren oder nur Falzen. Zudem kann die Balkenrill- und Perforiermaschine in Verbindung mit dem Flachstapel-Anleger und der Ausrichtstrecke als Solo-System betrieben werden. Sofern ausschließlich Rillen und Perforieren gefragt ist, hat MB Bäuerle mit dem „WF-D2H high pile“ ein System im Produkt-Portfolio, das sich durch seine maximale Effizienz auszeichnet. Dank des Doppelantriebs der Rillmaschine lassen sich zwei Arbeitsgänge wie Rillen und Perforieren im Inline-Modus ausführen.

www.herzog-heymann.com, www.mb-bauerle.de

Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie in bindereport 1-2020.

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