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28.01.2016

Buchobjekt als Schmuck

Präsente von Unternehmen zum Jahresende abseits der üblichen Schreibbücher oder Werbekalender fallen auf und sind mitunter echt originell.

Warum sollte man nicht mit einem außergewöhnlich gebundenen Buch als Schmuckobjekt werben? Phoenix Print aus Würzburg hat ein Hardcover-Buch mit plan liegendem Buchdeckel und aufgefächerten, zum Bund hin geschlossenen Falzbogen gefertigt. Damit erscheint das wahlweise aufgestellte oder aufliegende, vom Buchdeckel in Ganzgewebe getragene Buch in optisch repräsentativer halbrunder Form. Experten mögen jetzt leidenschaftlich darüber philosophieren, ob es sich hier tatsächlich um eine „echte“ asiatische bzw. japanische Buchbindung handelt. „Leseratten“ dürften feststellen, dass das Buch für die Lektüre nicht geeignet ist – doch dafür wurde es auch nicht konzipiert. Letztlich ist es ein Schmuckobjekt und ein eindrucksvoller Beweis für die Sonderanfertigung eines Buches.

Phoenix Print will stärker als bisher auf das hochwertig ausgestattete und verarbeitete Hardcover-Buch setzen. Momentan kommt das unterfränkische Druck-Unternehmen auf eine Kapazität von 60 Millionen Exemplaren pro Jahr im Bereich rückstichgehefteter Produkte, Soft- und Hardcover. Weiterhin sollen wissenschaftliche und Fachpublikationen sowie Lehrmaterialien, aber auch Lifestyle-Bücher, Bildbände, Kunst- und Fotobände eine wichtige Rolle einnehmen. Phoenix Print-Geschäftsführerin Ramona Weiß-Weber baut auf die Kompetenzen von 265 Mitarbeitern in Zukunft. Besonders den Anteil der Hardcover-Bücher in qualitativer Fadenheftung am Portfolio wolle man weiter steigern.

www.phoenixprint.de