Aktuelles

02.11.2018

Buntpapiere im Mittelpunkt

Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Alois Senefelder München legt mit Käthe Kubias‘ „Buntpapier. Eine Gebrauchsanleitung für die Praxis“ eine eigene Publikation vor.

Jenes gemeinsame Projekt der Fachoberlehrerin und des Gastdozenten der Fachschule für Buchbindetechnik und Fotografie (Meisterschule) in München, Christiane Kubias und Marcus Janssens, stellt Unterrichtsmaterial vornehmlich für die Meisterschule dar. Christiane Kubias ist Buchbindemeisterin und Fachoberlehrerin am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Alois Senefelder München. Marcus Janssens, Restaurator, Buchbindermeister und Gestalter im Handwerk, leitet die Bestandserhaltung im Stadtarchiv Neuss.

„Buntpapier“ ist ein Sammelbegriff für Papiere, deren Oberfläche manuell gefärbt oder farbig bedruckt werden. Hierbei wird die Farbe nicht bei der Papierherstellung der Papiermasse beigefügt, sondern auf das fertige Produkt in verschiedenen Techniken aufgebracht. Buntpapier dient bei den verschiedenen Kunsthandwerken dem Umhüllen, Bekleben und Auskleiden von Gegenständen und Verpackungen oder dem künstlerischen Bedarf. Bis in die heutige Zeit hat das Buntpapier seinen Reiz und seine Faszination nicht verloren. Diverse Techniken wurden über Jahrhunderte hinweg entwickelt oder optimiert und kommen bis heute zur Anwendung.

Diese 34 Seiten umfassende, rückstichgeheftete Publikation greift auf eine schriftliche Handreichung von Käthe Kubias (1926–2013) zurück und wurde von Christiane Kubias und Marcus Janssens angepasst und erweitert. Gleichwohl war es beider Wunsch, Handschrift und Ausdrucksweise von Käthe Kubias zu bewahren. In der vorangestellten Einleitung wird auf die historische Entwicklung und Bedeutung des Buntpapiers verwiesen. Im Hauptteil werden aktuelle Methoden der Buntpapierherstellung im Buchbinder-Handwerk detailliert vorgestellt und die verschiedenen Techniken durch eine Vielzahl an Beispielbildern zeitgemäßer Buntpapiere ergänzt. Dem gegenübergestellt werden Abbildungen von historischen Buntpapieren aus den Beständen des Stadtarchivs Neuss.

www.senefelder.musin.de

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