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21.12.2015

Entscheidung für Laserschneider

Bereits im September 2015 nahm die Brogle Druck AG in Gipf-Oberfrick den laut Polar-Mohr schweizweit ersten „Digicut“-Laserschneider in Betrieb.

Bislang hatte der Betrieb seinen Schwerpunkt auf den Bogenoffsetdruck in den Formaten 37 cm × 52 cm und 53 cm × 75 cm gelegt. Im Januar 2015 wurde mit einem Bogen-Inkjetdruck-System Truepress Jet SX von Screen der Schritt in den Highend-Digitaldruck vollzogen. Jedoch fehlte der Brogle Druck AG bis anhin das geeignete Werkzeug, um die digitale Produktion in der Weiterverarbeitung fortzusetzen zu können.

Roger Brogle (Foto, links) und Thomas Obrist, Geschäftsführer des Unternehmens, hielten nach einem Schneideplotter Ausschau. Darauf wollten sie Werbedrucksachen für den Point of Sale sowie Verpackungsmuster in Einzelanfertigung und Kleinstserien schneiden, rillen und perforieren, „Unsere Kunden fragen vermehrt nach derartigen Produkten“, sagt Roger Brogle. Schnell verwarfen sie die Idee mit dem Schneideplotter, als sie vom Laserschneider von Polar-Mohr hörten, und sofort stand fest, dass sie die geeignetere Lösung gefunden hatten. Denn der „Digicut“ erlaubt viel mehr: Zum Schneiden, Nuten und Perforieren kommt das Gravieren hinzu. Die berührungslose Technik mittels Lasers ist auch feinen Zeichnungen gewachsen, die auf einem Schneideplotter nicht möglich sind. Und wie ist es mit Schmauchspuren? „Minimal“, antwortet Roger Brogle, er könne die Energie des Lasers fein dosieren, die Ränder blieben weitgehend sauber.

Mit der die Investition in die Digitaldruck-Technologie und den Laserschneider baut das Unternehmen neben dem Geschäft mit dem Bogenoffsetdruck ein neues Standbein auf. Der Bogenoffsetdruck werde in absehbarer Zukunft seinen Stellenwert unverändert behalten, sagt der Geschäftsführer. Er sieht aber im digitalen Segment mit dem Inkjetdruck-System und dem Laserschneider für das Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten, zumal die Brogle Druck AG mit den neuen Leistungen in der Region einzigartig sei.

Dass der Laserschneider nicht nur der Weiterverarbeitung dient, sondern ein eigenständiges Produktionssystem ist, schätzt Roger Brogle besonders. Die Arbeit auf dem „Digicut“ hänge nicht von einem vorgängigen Druckprozess ab. Den Laserschneider könne er als autonome Maschine nutzen, mit weißem und farbigem Papier und anderen Werkstoffen arbeiten, das Material weitgehend frei gestalten und transformieren. „Das macht den besonderen Reiz aus“, hält Roger Brogle fest.

www.brogledruck.ch, www.polar-mohr.com