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28.10.2015

Erkundungen in der Pappenfabrik

Wie entsteht eine hochwertige Buchbinderpappe? Diese Frage interessierte die Teilnehmer einer Betriebsbesichtigung bei der in Gengenbach beheimateten Albert Köhler GmbH & Co. KG.


 



Mehrere Mitglieder der Buchbinder-Innungen Freiburg und Nordbaden-Württemberg erkundeten kürzlich die Produktion des mitten im Schwarzwald ansässigen Betriebes. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 93 Mitarbeiter, die meisten im Mehrschicht-System. Auf zwei Wickelpappenmaschinen und einer Langsiebmaschine werden täglich 100 bis 140 t Karton und Pappe (bis zu 5 mm starke Wickelpappe) erzeugt, die Jahreskapazität beträgt 48 000 t. Verarbeitet wird zum größten Teil Altpapier. Abwasser wird in der 2010 erneuerten Kläranlage gereinigt und wieder der Produktion zugeführt. Die Besucher waren erstaunt, dass ein großer Teil der Produktion in benachbarte Länder exportiert wird. Teilweise werden die Pappen eingefärbt (z.B. für Puzzles), aber auch kaschiert, zugeschnitten oder gestanzt. Sichtlich beeindruckt verließen die Buchbinder die Pappenfabrik Köhler, um sich danach zum Kollegengespräch in einem Café zu treffen. Daraufhin ging es zu einem Stadtrundgang mit Besteigung des „Bergles“, bevor in einem Lokal ein gemütlicher Abschluss stattfand.