Aktuelles

31.10.2018

Erneuerte Richtlinie „Rillbarkeit“

Der Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI) in Frankfurt am Main legt eine aktualisierte Version der Technischen Richtlinie „Gute Rillbarkeit“ vor.

Ab sofort steht der Faltschachtel- und Kartonindustrie mit der überarbeiteten Technischen Richtlinie „Gute Rillbarkeit“ ein praxisorientiertes Verfahren zur Bewertung der Rillbarkeit von Faltschachtel-Karton zur Verfügung. Damit reagiert der Fachverband auf die steigende Zahl an Anfragen von Kunden nach technischen Werten zur Beurteilung der Rillbarkeit von Karton.

Entsprechend der FFI-Einschätzung ist die geltende DIN 55437 mit Unzulänglichkeiten verbunden: Innerhalb der DIN-Norm wird eine unrealistisch lange Dauer für den Rillvorgang für Proberillungen angegeben. Gleichermaßen existiert keine Vorgabe für die Bedruckung der Oberseiten bei Proberillungen. Mithilfe des in der Richtlinie beschriebenen Verfahrens können praxisnahe Proberillungen hergestellt und optisch als auch technisch bewertet werden, um die für das Kartonmaterial geeigneten Rillparameter mit einer Stanzrillplatte zu ermitteln, den für diese Rillparameter geltenden Faltfaktor zu ermitteln sowie die labortechnische Überprüfung der Rillbarkeit einer Kartoncharge in der Praxis zu ermöglichen.

Bereits 2015 wurde im Rahmen der Überarbeitung der „FFI/VMK Techni­schen Richtlinie Qualitätsmerkmale für Faltschachtel-Karton“ von Mitgliedern des Technischen Ausschusses des FFI in Kooperation mit zwei Stanzformherstellern unter Federführung der Hochschule München (Studienrichtung Verpackungstechnik) ein erster Entwurf der Technischen Richtlinie „Gute Rillbarkeit“ entwickelt und veröffentlicht. In der Zwischenzeit hat der Fachverband die Technische Richtlinie in zwei Stufen mit den Marktpartnern validiert und überarbeitet.

www.ffi.de

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