Aktuelles

07.10.2015

Fadenheftung im Dauerbetrieb

Stolz berichtet der Zofinger Maschinenhersteller, dass seine neue Fadenheftmaschine Ventura MC 160 ihren ersten „Härtetest im Dauereinsatz glänzend bestanden“ und sich damit als industrielle Lösung bestens bewährt habe.

Dieses kompakte System vereine auf engerem Raum die Eigenschaften der Ventura MC 200 mit zahlreichen Vorteilen wie der patentierten Schlaufenbildung mittels Blasluft, was teure und anfällige Greifer im Heftzentrum überflüssig macht. Müller Martini-Angaben zufolge, gewährleisten die einzeln zuschaltbaren und mit einem individuellen Injektor ausgerüsteten Sauger eine hohe Produktionssicherheit. Maßgeblich würde dazu der im Hilfssattel integrierbare Asir-Sensor beitragen, der die Bogenreihenfolge und Öffnung kontrolliert. Markierungen auf den Bogen lassen sich dadurch verhindern, dass die Tupfrollen ab 50 Takten abgeschaltet werden. Müller Martini betont, dass es kein anderes Einstiegsmodell auf dem Markt möglich mache, dass die Fäden zwischen den einzelnen Buchblocks dank des aktiven Faden-Trennsystems ohne Spannung geschnitten werden.

Beim Feldtest-Kunden Conzella Verlagsbuchbinderei Urban Meister GmbH & Co. KG in Pfarrkirchen (Deutschland), hat die Ventura MC 160 in ihren ersten sechs Betriebsmonaten über 10 Millionen Bogen verarbeitet. Laut Produktionsleiter Markus Estermann „ist die Qualität der gefertigten Produkte auf hohem Niveau sehr stabil.“ Wie die sieben übrigen Fadenheftmaschinen integrierte Conzella die Ventura MC 160 in eines der beiden Ventura Connect-Systeme. Dabei werden die Bogen in einem Durchgang zusammengetragen, gestapelt und zu fadengehefteten Buchblocks verarbeitet – was die Herstellkosten für fadengeheftete Produkte markant senkt.

www.conzella.de, www.mullermartini.com