Aktuelles

08.12.2020

Falzung mit Robotik-Support

Bereits im Herbst 2020 zeigte das Unternehmen Finidr s.r.o. in Ceský Tesín (Tschechische Republik) seine neuesten technischen Anlagen.

Während der Open house konnten die mehr als 40 Teilnehmer die hoch wirtschaftliche Druckproduktion bei der Buchherstellung erleben. Jaroslav Drahoš, Geschäftsführer und Eigentümer von Finidr, wollte die durchgängige Wertschöpfung des Unternehmens unter Beweis stellen. Premiere hatte in der Weiterverarbeitung innovative Technik des Heidelberg-Konzerns: Erstmals wurde vor Ort eine „Stahlfolder KH 82-P“ mit dem Robotersystem „P-Stacker“ vorgeführt.

Jaroslav Drahoš: „Wir benötigen höchste Produktivität und Automation, um unseren Kunden bestmögliche Lieferung und Dienstleistungen zu bieten.“ Insgesamt produzieren im Druckhaus sieben Falzmaschinen des Typs „Stahlfolder“. Neueste Ergänzung darunter ist eine „Stahlfolder KH 82-P“, eine Kombi-Falzmaschine mit einem PFX-Palettenanleger, der für dünnes Papier optimiert ist und mit unterschupptem Bogenstrom arbeitet. Dadurch wird die Falzproduktivität auf maximal 15 000 Falzungen pro Stunde gesteigert.

Verbunden mit dieser Kombi-Falzmaschine ist ein „P-Stacker“, ein robuster sechsachsiger Industrieroboter, dessen Greifer einzelne Bogenstapel schonend und sicher greift und separat auf der Palette ablegt. Hierbei liegt das meiste Know-how im ausgeklügelten Greifersystem, das der menschlichen Hand nachempfunden wurde, autonom Zwischenlagen einlegt und sogar Signaturenstapel wendet. Dadurch wird der Maschinenbediener signifikant entlastet und erhält einen modernen und ergonomischen Arbeitsplatz.

Gegenwärtig gehört das seit 26 Jahren bestehende Unternehmen mit einer Produktion von 24 Millionen Büchern pro Jahr und rund 480 Mitarbeitern zu den größten Buchherstellern Mitteleuropas. 2019 lag der Jahresumsatz nach Angaben von Finidr bei über 35 Millionen Euro. Besonderen Wert legt Finidr auf eine nachhaltige Produktion: Gedruckt wird auf FSC-Papier, produziert mit umweltfreundlichem Strom aus erneuerbaren Quellen, und das Unternehmen reduziert aktiv seinen CO2-Footprint.

www.finidr.de, www.heidelberg.com

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