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04.01.2019

Faserbruch deutlich vermindert

„Stahlfolder SSP“ heißt eine neue Messerwellenstation von Heidelberg; dieses Modul steht in manueller als auch automatisierter Version zur Verfügung.

„Stahlfolder SSP“ steht für „Slitting, Scoring, Perforating“ (Schneiden, Rillen, Perforieren). Dabei handelt es sich um drei Messerwellenpaare, die sich anstelle der ersten Falzstation in den Falzmaschinen-Verbund integrieren lassen. So lässt sich z.B. schon der erste Falzbruch mit einer präzisen Rillung vorbereiten, was vor allem im hohen Grammaturbereich den Faserbruch am Rücken zuverlässig verhindert. Die automatisierte Einstellung des Messerwellenspalts ermöglicht eine einfache, aber dennoch auf den Zehntel-Millimeter genaue Einstellung einer Rillung und Perforation.

Gleichwohl eröffnen sich zusammen mit einer pneumatischen Doppelstromweiche im Anschluss an die SSP mehr Anwendungen: Demnach lässt sich ein Nutzen auf zwei parallel verlaufende Ströme aufteilen. Damit können z.B. statt 15 000 Foldern pro Stunde 30 000 pro Stunde produziert werden, ohne die Maschinengeschwindigkeit zu erhöhen. Das Brechen der Fasern wird zusätzlich reduziert – die Wahrscheinlichkeit für Quetschungen und Stauchungen am Papier sinkt deutlich. Genauso gut kann ein Doppelnutzen verarbeitet werden. Hierbei wird der Trennschnitt in der SSP ausgeführt.

www.heidelberg.com

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