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12.10.2020

Große Ehre für Steidl

2020 erhielt Gerhard Steidl den Gutenberg-Preis der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V. und der Landeshauptstadt Mainz.

Steidl legt mit 17 Jahren das Abitur ab und gründet kurz darauf, 1968, seinen eigenen Verlag. Er richtet in Göttingen eine Siebdruck-Werkstatt für Druckgrafik und Plakate ein. 1970 beginnt die Zusammenarbeit mit dem Plakatkünstler Klaus Staeck. 1972 erscheint mit der „Befragung der documenta“ das erste Buch im Steidl Verlag. 1974 wird Steidl als Siebdruck-Meister in die Handwerksrolle eingetragen. Sehr bald wird er auch verlegerisch aktiv, sodass die ersten politischen Sachbücher erscheinen, Anfang der 1980-Jahre Literatur-, Kunst- und Fotografiebände folgen, und indem es seit 1989 ein Taschenbuch-Programm gibt. 1986 erscheint das erste Buch von Günter Grass im Steidl Verlag („In Kupfer, auf Stein“), und seit 1993 hält Steidl die Weltrechte am Werk des Nobelpreisträgers. 1993 beginnt auch die Zusammenarbeit mit Karl Lagerfeld, die im Jahr 2000 zur Gründung des Imprint-Verlags Edition 7L und im Jahr 2010 zur Gründung von L.S.D. (Lagerfeld Steidl Druckerei) führt.

Gerhard Steidl hat 1996 entschieden, sein Gespür und seine Leidenschaft für Fotografie in einem eigenen Fotobuch-Programm umzusetzen – mit internationaler Zielrichtung. Ferner konzipiert und kuratiert Gerhard Steidl, der 2019 von Architectural Digest in die Liste „200 most influential designers of the world“ aufgenommen wurde, Fotografie-Ausstellungen weltweit.

www.gutenberg-museum.de, www.steidl.de

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