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07.08.2017

Individuelle Alternativen

Fotobücher und Kalender sind heute industrielle Massenware. Obzwar mit individuellem Inhalt, sind es Standardprodukte – nicht zuletzt dem Preisdruck geschuldet.

Infolge der Erfahrung mit Maschinen für die Fertigung von Büchern ab Auflage 1+ bietet Schmedt Alternativen. Eines der wichtigsten Merkmale der Maschinen ist die Minimierung von Umrüstungen für Formatwechsel. Damit können Bücher mit individuellen Formaten und Einbandmaterialien zu marktfähigen Preisen hergestellt werden.

Mittels des Cover-1-Systems lassen sich Buchdecken in wechselnden Formaten mithilfe eines Barcodes herstellen. Deckelpappen und Rückeneinlagen werden passend zugeschnitten und mit dem passenden Nutzen zusammengefügt. Das halbautomatische System besteht aus der Deckenmaschine PräziCase Pro, dem Nutzenschneider PräziSheet, dem Pappenschneider PräziTrim und der Anleimmaschine PräziCoat Pro. Es ist vernetzt und wird über einen Touchscreen gesteuert. Die Leistung liegt bei circa 240 Stück pro Stunde. Effizienz und hoher Automatisierungsgrad stehen hier im Fokus. Mittels des PräDeka-Systems, einer Einheit aus PräziCoat XS, PräDeck und PräKant, lassen sich, bis auf das Nutzenschneiden, auch hochwertige Buchdecken herstellen. Hierbei liegt der Fokus auf manueller Fertigung und günstigem Maschinen-Investment. Die Leistung beträgt circa 100 Stück pro Stunde – und lässt sich mit einer zusätzlichen PräKant weiter steigern.

Beide Systeme sind bei Herstellern von Fotobüchern, Musterbüchern und Kalendern beliebt. Für spezielle Einsatzgebiete gibt es die PräDeka XL (Foto), mit der sich Buchdecken im Format von 15 x 15 cm bis zu 52 x 110 cm fertigen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese einteilig (für Kalenderrückwände), zweiteilig (für Spielbretter) oder mehrteilig (für Bücher, Ordner oder Schuber) sein sollen.

Außerdem entwickelt Schmedt ein System, mit dem sich Einzelbücher und kleine Auflagen per Layflat-Klebebindung herstellen lassen. Die PräziBind arbeitet auf Basis der Ribler-Technologie, die durch hohe Festigkeit der Klebebindung und Layflat-Aufschlagverhalten auch mit „schwierigen“ Papieren gekennzeichnet ist. Der Prototyp wurde auf den „Hardcover Days“ 2017 der Hamburger vorgestellt.

Jedoch weiß man auch in Hamburg, dass man mit den besten Maschinen keine guten Bücher herstellen kann, wenn es am richtigen Material mangelt. Deshalb führt Schmedt u.a. die PräMelt-Klebstoffe OT24 und OT30 mit einem besonderen „Tack“ für Fotobücher, ergänzt durch das Programm von Planatol. Zudem ist Schmedt für seine guten, besonders glatten Deckelpappen bekannt, ebenso wie für das reichhaltige Angebot an Bezugsmaterialien aus Gewebe und Papier.

www.schmedt.com, www.schmedt24.de