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26.11.2019

Kaum Wachstum im E-Book-Markt

Jeder Vierte liest heute digitale Bücher – wie auch schon vor fünf Jahren – und nutzt einen E-Reader, das Smartphone, einen Tablet-Computer oder Laptop dafür.

Der Umsatz der E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) stieg im Jahr 2018 um 9,3 Prozent. Dadurch wurden 5,0 Prozent des Umsatzes mit E-Books gemacht (2017: 4,6 Prozent). Das teilt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit. Ebenfalls steigend waren der Absatz (+12,7 Prozent auf 32,8 Millionen E-Books) und die Zahl der Käufer (3,6 Millionen, 2017: 3,5 Millionen). Jeder Käufer legte sich durchschnittlich 9,2 E-Books in den Warenkorb, fast eines mehr als im Jahr davor (8,3 Stück). Nur noch 6,19 Euro pro Buch und damit 3,0 Prozent weniger als 2017 gaben Käufer 2018 durchschnittlich aus.

Dennoch täuschen die Zuwächse: Jeder Vierte greift hierzulande zum E-Book. Bereits im Jahr 2014 waren es 24 Prozent. Print-Bücher lesen hingegen acht von zehn Bundesbürgern zumindest hin und wieder. Jeder Sechste (17 Prozent) liest weder gedruckte Bücher noch E-Books, ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalwirtschafts-Verbands Bitkom. Beliebtes Ausgabegerät ist der E-Reader, 77 Prozent lesen damit privat oder beruflich. Jeder Zweite liest inzwischen über das Smartphone, gefolgt von Tablet-Computer (38 Prozent), Laptop (23 Prozent) und stationärem PC (3 Prozent).

www.boersenverein.de/buchmarkt2018, www.bitkom.org


Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie im Schwerpunkt-Thema „Buchproduktion“ in bindereport 12-2019.

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