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29.06.2020

Keine Gefahr durch UV-Prints

Eine neue Studie bestätigt, dass im UV-Offsetdruck hergestellte Printprodukte Verbraucher nicht gefährden – auch, wenn die Druckfarben nicht komplett durchgehärtet sind.

Gerade mit Niedrigenergie- und LED-UV-Strahlern wurde der UV-Bogen-Offsetdruck auch für die Produktion von Akzidenzen und Zeitschriften attraktiv. Kritiker des Verfahrens äußerten jedoch die Befürchtung, dass unvollständig durchgehärtete UV-Druckfarben-Schichten die Verbrauchergesundheit beeinträchtigen könnten. Untersucht wurde daher sehr praxisnah, ob ein Leser, der beim Blättern in einem solchen Druckprodukt seine Finger mit Speichel anfeuchtet, mit gefährlichen Stoffen konfrontiert wird. Das Ergebnis zeigt, dass selbst unter ungünstigen Härtungsbedingungen keine Verbrauchergefährdung durch Druckprodukte zu erwarten ist, die im UV-Bogen-Offsetdruck erzeugt wurden.

Die für die Studie verwendeten Druckproben wiesen eine sehr hohe Farbdeckung auf. Da der absolute Härtungsgrad einer UV-Druckfarben-Schicht mit den technischen Möglichkeiten einer Druckerei nicht festzustellen ist, wurden die Proben lediglich so stark gehärtet, dass eine problemlose Weiterverarbeitung möglich gewesen wäre. Sie repräsentierten somit den denkbar niedrigsten Aushärtungsgrad eines verkaufsfähigen Druckproduktes. Variiert wurden außerdem Strahlertyp, Druckfarbe und Papier.

Das Projekt haben der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) sowie der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) gemeinsam durchgeführt. Mit der Analyse und Bewertung der Ergebnisse wurden die Institute SQTS in Dietikon (CH) und FoBiG in Freiburg beauftragt. Die Veröffentlichung mit den wichtigen Informationen zu Durchführung und Ergebnissen der Studie (Art.-Nr. 85511) ist jetzt als PDF-Datei mit 30 Seiten Umfang beim BVDM erhältlich.

www.bvdm-online.de/shop

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