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27.08.2018

Klebung „on demand“

Häufig macht der Begriff „folding on demand“ in der Druckbranche die Runde. Die Lieferanten von Faltschachtel-Klebemaschinen kommen diesem Bedarf näher.

Jener Produktbereich von Verpackungen widerspiegelt große Vielfalt: Faltschachteln gibt es in unzähligen Variationen für ebenso unterschiedliche Anwendungen. Mittlerweile ist zwar die wirtschaftliche Produktion von Standard-Variationen in hohen Stückzahlen für den „Point of Sale“ verbreitet – aber auch die Produktion von Sonderformen wie sechseckigen Faltschachteln in kleinen Auflagen ist keine nennenswerte Schwierigkeit. Längst geben sich die Lieferanten von Faltschachtel-Klebemaschinen bei Performance und Ausstattung, Automatisierung und Produktkontrolle ordentlich Mühe. Heute liegen die Maschinengeschwindigkeiten gewöhnlich bei bis zu 300 m/min, auch das Formatspektrum ist groß, und die zu verarbeitenden Materialien reichen von Vollkarton und bis zu E-Welle.

Immer wieder sollen technische Features einen störungsfreien Workflow gewährleisten. Anleger erhalten eine Schnellverstellung für die Abzugsriemen, damit Maschinenrüstzeiten weiter deutlich verkürzt werden. Kleben erfolgt teilweise mittels Plasmatechnologie, damit versiegeltes und glattes Material besser „läuft“, etwa UV-lackierter, metallisierter oder laminierter Karton. Anpassbare Deckrollen sollen die Zuschnitt-Vereinzelung verbessern und für sauberen Transfer an die Transporteinheit sorgen. Wenn Kunden das Aufspenden von Kundenkarten oder Produktproben fordern, integriert man „Pick & Place“-Module.

Qualität ist ein wichtiger Aspekt der Faltschachtel-Klebung. In Klebemaschinen integrierte Inspektionssysteme erreichen mitunter ihre Grenzen, wenn es darum geht, reflektierende Materialien oder Veredelungen (Prägungen, Folienapplikationen, Hologramme oder auch Codierungen) zu überprüfen. Spezielle Inspektionslösungen mit innovativer LED-Lichttechnik, hochauflösenden Kamerasystemen und leistungsfähiger Bildanalyse-Software können hier Abhilfe schaffen. Immerhin müssen Vorder- und Rückseite der Faltschachtel kontrolliert werden. Bestimmte Bereiche des Zuschnitts gilt es zu priorisieren und andere Bereiche als weniger wichtig einzustufen. Damit kann die Qualität sichergestellt und Makulatur reduziert werden.

Mehr Informationen finden Sie im Schwerpunkt-Thema „Verpackung“ in bindereport 9-2018.

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