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13.09.2019

Kunstwerke der Geometrie

Alexander Heinz zeigt in seinem Buch die Schönheit der geometrischen Formen, indem er in geschickter Weise Mathematik mit Papierdesign verbindet.

Polyeder-Formen gibt es seit Ewigkeiten, sind in Form von Klettergerüsten, Kuppelbauten oder Fußbällen präsent. Ein Polyeder („Vielflach“) stellt ein räumliches Gebilde dar, das (wie z.B. ein Würfel) ausschließlich von geraden Flächen begrenzt ist. Heinz erklärt, wie sämtliche regulären und halbregulären Polyeder aus Papier gefaltet werden können, sodass jedes Objekt schrittweise von der Grundfläche über das Modul bis zum fertigen Modell vorgestellt wird. Aufgrund der Verwendung von verschiedenfarbigen Papieren und eindeutigen Grafiken sind die Anleitungen gut nachvollziehbar und auch für Anfänger geeignet. Sukzessive wird der Schwierigkeitsgrad gesteigert, sodass auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen und die Papier-Polyeder letztlich Papierliebhaber und sogar Architekten, Designer und Geometrie-Fachlehrer begeistern. Buchbinder-Meister Alexander Heinz arbeitet heute vorwiegend als Künstler und Pädagoge an der Oberstufe im Raum Nordrhein-Westfalen.

Alexander Heinz: „Faltpolyeder. Papierfalten zwischen Kunst und Geschichte“, gebunden, 192 Seiten, zahlreiche Farbfotos und Illustrationen, 39,90 Euro (D), 41,10 Euro (A), 48,00 sFr (CH). ISBN: 978-3-258-60198-4.

www.haupt.ch, www.geomenta.com

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