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27.09.2019

Mehr Flächenbuchungen als 2016

Derzeit verzeichnet die Messe Düsseldorf für die Printmedia-Weltleitmesse Drupa (16. – 26. Juni 2020) einen Buchungsstand von 1600 Ausstellern aus über 40 Staaten.

Visionäre Technologien und vielfältige Highlights sind aus Sicht des Veranstalters im Vorfeld der Drupa 2020 als Trends für die Zukunft zu benennen:

- Druckmaschinen-Hersteller treiben die Vernetzung ihrer Workflow-Prozesse voran und nutzen dabei zunehmend die Möglichkeiten von „Artificial Intelligence“
- Geschäftsmodelle und die Kooperation zwischen Maschinenbauern, Kunden und weiteren Branchenakteuren führt in eine „Platform Economy“
- Vernetzung rund um die Uhr tangiert auch die Kunden; die Printmedia-Branche muss sich auf die neuen Bedürfnisse der „Connected Customers“ einstellen
- Wachsendes Umweltbewusstsein, schärfere Regulierung und endliche Ressourcen erfordern den Transfer in eine von Nachhaltigkeit geprägte „Circular Economy“

Mehrere Aussteller werden auf der Drupa 2020 entsprechende Ansätze vorführen. Drupa-Director Sabine Geldermann (Foto): „Wir blicken auf einen Buchungsstand mit aktuell 1600 Ausstellern aus über 40 Nationen und freuen uns sehr, dass wir bei den Flächenbuchungen schon jetzt das Ergebnis der 2016er Edition übertroffen haben. Wir gehen davon aus, dass wir die Ausstellerzahlen der 2016er Edition mindestens bestätigen werden. Wir freuen uns auf mehr als 400 neue Aussteller entlang der gesamten Prozess- und Produktkette und verzeichnen eine Rückbuchungsquote von 73 Prozent.“ Platz 1 bei den Flächenbuchungen mit über 50 000 Quadratmetern würden die Aussteller aus Deutschland einnehmen, gefolgt von Italien auf Platz 2 mit über 16 000 Quadratmetern. Doch weil sich japanische Aussteller oft aus Niederlassungen in Europa registrieren, spiegeln die Drupa-Statistiken der Messe Düsseldorf hier nicht das Gesamtbild wider: Ohne diesen Effekt würden sich die aktuell 56 japanischen Aussteller mit 22 000 Quadratmetern auf Platz 2 befinden.

Neben „Artificial Intelligence“, „Platform Economy“, „Connected Customers“ und „Circular Economy“ zeige die Printmedia-Weltleitmesse andere interessante Entwicklungen, wie Sabine Geldermann erklärt: „Weiter im Trend liegen E-Commerce, On-Demand-Lösungen und Transformation zur ‚Industrie 4.0‘. Auch der Bereich Brand Protection (Plagiatsschutz) wird auf der Drupa 2020 im Fokus stehen, weil Druck- und Veredelungstechnologien ein wichtiger Teil der Lösung sein können.“ Industrielle und funktionale Print-Anwendungen hätten ebenfalls besonderen Stellenwert und würden Wachstumspotential bieten.

Wieder werde die Printmedia-Fachmesse einen 360-Grad-Überblick über moderne Prozess- und Wertschöpfungsketten bieten und als globaler Treffpunkt alle entscheidenden Akteure zusammen bringen. „Wir scheuen keine Mühen, um Besucher davon zu überzeugen, dass die Drupa 2020 von höchster Relevanz für ihre geschäftliche Entwicklung und die Zukunft ihrer Unternehmen ist“, betont Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik im Maschinenbau-Verband VDMA. Denn nur wer technologisch am Ball bleibe, werde den steigenden Qualitätsanforderungen an Druckprodukte, den immer kürzeren Lieferfristen und dem hohen Kostendruck auf Dauer gewachsen bleiben.

www.drupa.de

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