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20.03.2017

Mehrheit für Digital-Finishing

Immer mehr digital und in kleineren Auflagen gedruckte Jobs gaben den Anlass für eine Investition bei der Druckerei H. Heenemann GmbH & Co. KG in Berlin.

Beim Unternehmen in der deutschen Hauptstadt gibt mit 85 Prozent volumenmäßig zwar immer noch der Offsetdruck den Ton an. Jedoch soll die vor vier Jahren eingeläutete „Digital-Revolution“ bis zum Jahr 2020 das Verhältnis ausgleichen. Ein Blick auf die Anzahl der Titel zeigt, dass der Digitaldruck heute schon die Oberhand gewonnen hat. Zwangsläufig führt die auf Zielgruppen abgestimmte Printproduktion zu deutlich kleineren Auftragsgrößen. Daher macht die Investition in eine Klebebinde-Anlage Vareo und – zudem ab Mai 2017 – in einen Dreiseitenschneider InfiniTrim von Müller Martini durchaus Sinn, weil Kleinst-Auflagen nach durchgehendem Finishing 4.0-Workflow rufen. - Unser Foto zeigt Geschäftsführer Dirk Hentschler, Maschinenführer Tim Fenner sowie Hans Thomas, Müller Martini Deutschland (v.l.). 

Derweil ist Geschäftsführer Dirk Hentschler froh, mit den neuen Maschinen unterschiedlich dicke Bücher in Auflage 1 sowie größere Auflagen in hoher Qualität und Effizienz verarbeiten zu können. Auf dem neuen Müller Martini-Klebebinder gewinnen Digital-Jobs gegenüber den Offset-Aufträgen hinsichtlich der Betriebsstunden zusehends die Mehrheit. Mit dem Kauf der ersten Bogen-Digitaldruck-Maschine im Jahr 2013 begann beim Berliner Unternehmen ein Umbruch, der zu völlig neuen Geschäftsmodellen führte. „Wir sind heute ein Consulting-Unternehmen mit angeschlossener Druckerei“, bringt es Dirk Hentschler auf den Punkt. Nicht mehr bloße Printprodukte, sondern ganzheitliche Lösungen stehen im Fokus. Hierzu gehören Marketing-Kampagnen, IT-basierte Lösungen für Printprodukte, Personalisierungen und ein Online-Shop, der wirtschaftliches und intelligentes Akquise von Aufträgen via Internet erlaubt.

www.heenemann-druck.de, www.mullermartini.com