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07.01.2016

Metallisches „Hot Stamping“

Die Foliant-Kaschiermaschinen Mercury und Taurus stellen mit einem zusätzlichen Veredelungsmodul einen Mehrwert dar.
Durch die Kombination aus Digitaldruck und Transfer einer Metallic-Dekorschicht können jetzt individuelle Elemente ab Auflage 1 rentabel realisiert werden. „Hot Stamping“ setzen Druck-Dienstleister durch Nachrüstung ihrer Foliant-Kaschiermaschine (Mercury 400 SF und 530 SF sowie Taurus 530 SF) um. Diese Systeme werden in Deutschland, Österreich und Ungarn durch Horizon vertrieben. Klarer Vorteil von „Hot Stamping“: Die Handhabung entspricht der Folienkaschierung, sodass keinerlei Umstellungen erforderlich sind. Eine Nachrüstung ist je nach Einlaufbreite zum Preis von 3300 bzw. 3500 Euro zzgl. Einbau möglich. „Hiermit bieten Druck-Dienstleister kostengünstig ein hochwertiges Produkt an, ohne in spezielle Maschinen für das Heißprägen investieren zu müssen“, sagt Birgit Wienck, Marketingleiterin bei Horizon. „Das Verfahren eignet sich dabei insbesondere auch für kleinere Aufträge, sodass sich Druck-Dienstleister eine neue Kundengruppe erschließen können.“

Nachrüsten bedeutet die Installation eines Aufwicklers sowie ein Update der Software. Mittels Toner oder Flüssigtoner (HP Indigo Electro Ink) wird in Folge zuerst das Design gedruckt. Danach wird die „Hot Stamping“-Folie auf das Material übertragen, wobei die metallisierte Dekorschicht nur am vorgedruckten Design haften bleibt. Nachdem die PET-Trägerfolie entfernt wurde, folgt der Digitaldruck und je nach Wunsch eine zusätzliche Lackierung. „Hot Stamping“ lässt sich in Verbindung mit digitalem Bogendruck einsetzen, durch Überdruckung mit konventionellen oder UV-Digitaldruck-Farben wird ein breites Spektrum an Metallic-Farben sowie Halbton-Effekten erzielt. Da sich die Folie sauber ablöst, sind Metallic-Effekte gleichermaßen für große Flächen wie für kleinteilige Motive möglich. Weiße Flächen, wie sie um Beispiel für Barcodes benötigt werden, lassen sich einfach aussparen.

www.horizon.de