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13.09.2017

Negativfaktor Umsatzverlust

Eine neue Studie von Ricoh Europe zeigt das Ausmaß der Umsatzeinbußen, das dem Mittelstand wegen unzureichenden Technologiezugangs droht.

Im Durchschnitt belaufen sich die potenziellen Umsatzeinbußen pro Unternehmen auf 13 Millionen Euro. Als Ursache sehen 90 Prozent der Entscheider in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien den fehlenden Technologiezugang. Insgesamt ist der Mittelstand der Ansicht, dass man dadurch 15 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet hat. Als wichtigsten Grund für den schlechten Technologiezuganggeben 42 Prozent der Befragten ineffiziente Einführung und Schulung an. Als ein weiterer Grund wurden unpassende Produkt- und Serviceangebote der Technologieanbieter genannt (33 Prozent). Ein ähnlicher Anteil der Befragten ist der Meinung, dass ihr IT-Team neue und interessante Produkte und Dienstleistungen nicht identifizieren könnte (32 Prozent).Sowohl die Technologie als auch die Unterstützung bei der Installation und Nutzung bereiteten demnach eindeutig die größten Probleme. Aus finanziellen Gründen keinen Zugang zu Technologien zu haben, geben nur 12 Prozent der Befragten an.

Javier Diez-Aguirre, Vice President, Corporate Marketing, CSR & Umwelt, Ricoh Europe, sagt: „Trotz der großen Palette an Technologien, die Unternehmen zur Verfügung stehen, ist erkennbar, dass der Mittelstand in Europa nicht das Gefühl hat, eine gute Gegenleistung für seine Investition zu erhalten. Die optimierte Leistungsfähigkeit sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern sind entscheidende Faktoren für erfolgreiche Unternehmen.“ Demnach müsste die Technologiebranche dem Mittelstand beim Ausschöpfen dieser Vorteile helfen.

Europas Mittelständler haben eigentlich Grund zur Zuversicht, denn zur Jahresmitte hatten 79 Prozent ihre Umsatzziele erreicht oder bereits übertroffen. Bei fast allen befragten Unternehmen ist man der Ansicht, dass die Technologie zum Erfolg beigetragen hat. Der am häufigsten genannte Grund für den Erfolg war die Optimierung der Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern (59 Prozent), gefolgt von Kostensenkungen (53 Prozent). Unternehmen, die ihre Ziele nicht erreicht hatten, nannten als wichtigsten Grund dafür das makroökonomische Umfeld (33 Prozent).

www.ricoh-europe.com