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01.02.2019

Neues Pappebuch-Potenzial heben

SachsenDruck Plauen möchte neue Marktchancen für das Pappebuch erschließen – und setzt dafür auf hohe Investitionen im Bereich Druck-Weiterverarbeitung.

Seinen Ursprung hat das Unternehmen schon im Jahr 1643 – zwei Jahrhunderte später beginnt die Kinderbuch-Tradition: 1845 wurde der allererste legendäre „Struwwelpeter“ ausgeliefert, und zu DDR-Zeiten produzierte SachsenDruck Plauen circa 80 Prozent aller Kinderbücher der DDR und exportierte in die ganze Welt. Immerhin sieben Jahre gehörte das Unternehmen zur Firmengruppe Offizin Andersen Nexö (OAN) und wurde Anfang 2016 durch den Verkauf an die Berliner Druckerei-Gruppe Pinguin gesichert. Darauf wurde eine neue Unternehmensphilosophie über das typische Kinder-Pappebuch hinaus umgesetzt, es folgten Investitionen von circa 1,5 Millionen Euro in neue Maschinen und Technik. Nachdem SachsenDruck Plauen unter dem OAN-„Dach“ noch 70 Mitarbeiter zählte, wurde deren Anzahl auf mittlerweile 115 erhöht. Aktuell kommt man mit den Geschäftsbereichen Online-Druck, Pappebuch und Large Format Printing auf 13 bis 14 Millionen Euro Umsatz.

Immerhin 15 Jahre lang hatte er den Traditionsbetrieb in Sachsens Vogtland geleitet – und war seit dem Jahr 2008 im Management namhafter internationaler Druckereien tätig: Diplom-Kaufmann Kai-Uwe Groß ist seit April 2018 wieder Geschäftsführer. SachsenDruck Plauen will mit Pappebüchern neue Kunden aus Industrie, Handel, Marketing und Verpackung akquirieren – und vertraute Verlage als Kunden zurück gewinnen.

www.sachsendruck.de

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in bindereport 02-2019.

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