Aktuelles

18.03.2016

Phoenix ist wieder Stürtz

Aktuell hat sich das Würzburger Unternehmen Phoenix Print in Eigenverwaltung aus der Insolvenz befreit.

Die unter Geschäftsführerin Ramona Weiß-Weber zusammen mit der HWR Insolvenzverwaltung, der Kanzlei Schultze & Braun und der Unternehmensberatung K&H Business Partner erfolgte Sanierung gelang dank der Kompromissbereitschaft von Gläubigern und Belegschaft erfolgreich und findet mit der Übernahme durch die Solvesta AG aus München zum 15. März 2016 ihr glückliches Ende. Dies teilt der Würzburger Druck-Dienstleister in einer ausführlichen Nachricht mit.

Nunmehr würde es für die über 240 Mitarbeiter, inklusive aller Auszubildenden (jährlich sind das ungefähr 15 junge Menschen), wieder eine solide Basis im Unternehmen geben. Der erforderliche Stellenabbau konnte sozialverträglich über eine Transfergesellschaft realisiert werden. Die Druckerei produziere jährlich 60 Millionen rückstichgeheftete Magazine, Softcover- und Hardcover-Bücher, erklärt Ramona Weiß-Weber, und sei nach wie vor der drittgrößte Anbieter für anspruchsvolle Buch- und Magazinproduktion unter einem Dach. Die studierte Druckingenieurin ist seit Jahresmitte 2015 Geschäftsführerin und maßgeblich für die Stabilisierung des Druckbetriebs verantwortlich. Gleichfalls würden buchähnliche Produkte wie „Bookazines“, festeingebundene Industriekataloge Zeitschriften und Periodika sowie Corporate-Publishing-Medien hergestellt.

Das Unternehmen wird künftig wieder unter dem Namen Stürtz auftreten. Die Würzburger Druckerei blickt auf eine stolze 186-jährige Geschichte zurück, der Name Stürtz habe weit über die Grenzen der Region hinaus auch nach den Turbulenzen der letzten Zeit noch immer einen guten Ruf. Weil auch in den vergangenen Monaten nahezu alle Auftraggeber dem Unternehmen die Treue gehalten haben, sieht sich eine der größten süddeutschen Druckereien auf einem guten Weg.

www.stuertz.de