Aktuelles

08.03.2016

Polar-Mohr auf der Drupa 2016

Aufgrund weiterhin prognostizierten Umsatzwachstums und Gewinns schaut die Firmengruppe Polar-Mohr zuversichtlich in die Zukunft.

„Unser Unternehmen befindet sich in einer soliden wirtschaftlichen Lage“, sagt der Sprecher der Geschäftsführung, Dr. Markus Rall. Insgesamt 500 Mitarbeiter werden beschäftigt, darunter ungefähr 30 Auszubildende, die für den Eigenbedarf qualifiziert werden. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre hat sich der Umsatz im oberen zweistelligen Millionenbereich stabilisiert. „Gegenüber 2014 konnten wir im vorigen Jahr ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen“, schaut Dr. Rall zurück. „Unsere Exportquote liegt heute bei 85 Prozent. Diesen Erfolg verdanken wir auch dem Vertriebskanal der Heidelberger Druckmaschinen AG, in den Polar-Mohr strategisch integriert ist, sowie einzelnen freien Maschinenvertretungen im Markt.“ Momentan würden Geschäfte im westlichen Europa und in Nordamerika (vor allem in den USA) weiteres Wachstum versprechen, das Engagement in den BRIC-Staaten biete derzeit nur „wenig Futter“.

Diverse Neuheiten stellt Polar-Mohr für die Drupa 2016 in Düsseldorf in Aussicht: So wird das Portfolio der hydraulischen Schneidmaschinen nach oben erweitert. Eine dieser Innovationen ist die Polar D 115 (unser Foto). Analog zu den anderen hydraulischen Schneidmaschinen ist der stabilitätsoptimierte Gussrahmen mit einer Blechhaut verkleidet. Außerdem verfügt der Schneidtisch über eine moderne Rahmenkonstruktion und rostfreie Tischauflage. Der Messerantrieb erfolgt über ein speziell entwickeltes Hydraulikaggregat. Vorgesehen für den einschichtigen Einsatz in der Druckverarbeitung, sodass diese Flexibilität nach wenigen Jahren eine weitere Investition zulässt, ist der Schnellschneider etwa um 25 Prozent günstiger als die Polar N 115.

Nachdem im Jahr 2015 das xy-Laser-Schneidsystem „Digicut Eco“ für das Schneiden, Nuten, Perforieren und Gravieren seine Premiere feierte, wird Polar-Mohr auf der Drupa 2016 die Modellpalette mit dem „Digicut Pro“ in deutlich höherer Leistung erweitern. Kreative Veredelungsmöglichkeiten in der Einzelblattverarbeitung sind damit verbunden, wobei es hinsichtlich der Formgebung fast keine Grenzen gibt. Mithilfe des Lasers können filigranste Konturen in verschiedenen Materialien erstellt werden. Ausgerüstet mit automatischer Materialzuführung für die industrielle Veredelung in hohen Auflagen, will das Unternehmen mit dem „Digicut Pro“ industrielle Druckereien und Veredelungsbetriebe als Kunden gewinnen.

Außerdem soll eine neue Version der Schneid-Software Compucut die Platzierung der Schneidmotive in den Ausschießschemata analog den „Web to print“-Sammelformen erleichtern. Ferner bringt das Unternehmen auch einzelne Peripherie-Komponenten auf den aktuellen Stand: Demnach wird der Entlader TRE Transomat nicht nur in neuem Design erscheinen; aufgrund optimierter Steuerung wird die Abstapelqualität weiter gesteigert. Die Kompetenz für jede Form von Schneidlagen sieht Dr. Markus Rall: „Angesichts unserer regelmäßigen Produkt-Innovationen sind wir zuversichtlich, unsere Marktposition zu halten und weiter zu verbessern.“

www.polar-mohr.com



Einen ausführlichen Beitrag können Sie in bindereport-Ausgabe März 2016 lesen.