Aktuelles

26.01.2018

Portfolio wird gestrafft

Die MBO Group stellt sich in gesellschaftsrechtlicher, vertriebsstrategischer und produkttechnischer Hinsicht neu auf.

Seit März 2017 wird das Maschinenbau-Unternehmen in Oppenweiler von CEO Thomas Heininger (Foto, links) und CFO Christian Gohlke (Foto, rechts) geführt. Indessen liegt das Vertriebsgeschäft von MBO seit Jahresmitte 2017 komplett in Händen bewährter Fachhandels-Partner: für die D/A/CH-Region sind dies die Baumann-Gruppe, Helmar Schmidt und Steuber in Deutschland, Samhaber in Österreich und Gramag in der Schweiz. Das Unternehmen stellt sich ausschließlich mit der Entwicklung und der Produktion von Falzmaschinen, Web-Finishing-Anlagen und Zubehöraggregaten auf.

Heute sind in der Unternehmensgruppe – Stammsitz in Oppenweiler, Ländergesellschaften MBO Portugal, MBO France, MBO America, MBO China sowie Herzog + Heymann Bielefeld – rund 440 Mitarbeiter beschäftigt. Allein mehr als 200 Mitarbeiter sind derzeit in Perafita/Porto in Portugal sowie rund 100 Mitarbeiter (davon sieben Azubis) in der MBO-Zentrale in Oppenweiler tätig. Gemäß den Angaben des Unternehmens liegt der Exportanteil bei 85 Prozent – wichtige Märkte sind Europa (gerade Deutschland und umliegende Staaten), China und die USA, teilweise auch Südkorea und Indien.

Bereits in der Konstruktion wird angestrebt, gleichartige Einzelteile, Baugruppen oder ganze Komponenten in mehreren Modellen einzusetzen, damit die industrielle Fertigung weiter vereinfacht wird. Ebenfalls soll der MBO-„Datamanager“ elektronische Schnittstellen zu anderen, selbst fabrikfremden Maschinen und per Management-Informations-Systeme „Open Source“-Lösungen erlauben. Anwender von MBO-Systemen sollen von einem gestrafften Portfolio und höherer Transparenz profitieren: Aktuell wird die Modellvielfalt der Kombifalzmaschinen im Formatbereich 70 x 100 cm reduziert; dasselbe ist für die Taschenfalzmaschinen geplant.

Gleichwohl möchte das Unternehmen auch die Anzahl der Lieferanten verringern sowie von der vorwiegend auftragsbezogenen Fertigung in eine teils vorratsbezogene Fertigung auf Basis vorabbestellter Komponenten übergehen. Damit wird eine höhere Flexibilität bei den Lieferzeiten zugunsten der Kunden erhofft. Obgleich die Präsenz auf weltweiten Fachmessen oder bei Fachhandels-Partnern durchaus Bedeutung hat, wird die MBO Group voraussichtlich noch in diesem Jahr wieder eine Open house in Oppenweiler initiieren.


www.mbo-folder.com

Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie in bindereport 2-2018.

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung und Analyse der angebotenen Dienstleistungen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Ich stimme der Verwendung von Cookies zu: