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08.01.2016

Prinect wird noch offener

Das erweiterte Workflow-System Prinect (Basis für den „Smart Printshop“) ist die Antwort von Heidelberg auf die Frage nach Industrie 4.0.

Inzwischen hat der Maschinenbau-Konzern das System zur Grundlage einer praktisch vollständig automatisierten Druckproduktion weiter entwickelt. Neuerungen des „Smart Printshops“ – Synonym für die integrierte und vernetzte Druckerei – hat Heidelberg kürzlich am Standort Wiesloch-Walldorf vorgestellt.

Möglich ist nun die Integration von Offset- und Digitaldruck; über das neue optional erhältliche Digital Frontend lassen sich Linoprint-Digitaldruck-Systeme analog zur Speedmaster-Offsetdruck-Baureihe mit dem Workflow verknüpfen. Prinect wird alsbald auch offener: Sofern es Heidelberg gelingt, dieses Modul weiteren Anbietern zu verkaufen, könnten auch Digitaldruck-Systeme von Wettbewerbern in den Workflow eingebunden werden.

Nachdem schon die Herstellung von Standard-Druckprodukten nahezu vollautomatisiert erfolgt, lässt sich jetzt eine noch größere Bandbreite von Druckprodukten vollautomatisiert verarbeiten. Gleichfalls wurde der Sammelformen-Workflow weiter optimiert und damit die Auftragsabwicklung für teilweise komplexe Abläufe vereinfacht. Außerdem soll der neue Speed Estimator als Teil der MIS-Lösung Prinect Business Manager die Auftragsabwicklung durch eine vollautomatische Kalkulation des kompletten Produktionswegs, des Layouts und der Kosten für Standardprodukte erleichtern.

Kunden von Druckereien sollen besser einbezogen werden: über den ab der Drupa 2016 verfügbaren, personalisierten, individuell anpassungsfähigen Online-Zugang Prinect Portal und über den neuen Prinect Webshop. Dieser Onlineshop ist eine „Software as a Service“-Lösung und soll dem automatischen Austausch von Informationen zwischen Webshop, MIS und Produktion dienen.

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