Aktuelles

20.07.2016

Print 4.0 auf Transatlantik-Kurs

Fernziel des weltweiten Maschinenbaus soll ein gemeinsamer Industriestandard für die digitale Vernetzung werden, um die technologische Vielfalt der Hersteller und ihre jeweiligen Stärken für Kunden nutzbar machen zu können.

Parallel zur Weltleitmesse für Print- und Crossmedia-Lösungen, Drupa 2016, haben sich Dr. Markus Heering (Foto, links), der Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes Druck- und Papiertechnik, und Thayer Long, der neue Präsident des USA-Drucktechnik-Verbandes NPES (Association for Suppliers of Printing, Publishing and Converting Technologies), auf die Fortsetzung der engen Zusammenarbeit beider Fachverbände verständigt. Besonders beeindruckt zeigte sich der Amtsnachfolger von Ralph J. Nappi von den Fortschritten des Druckmaschinenbaus im Bereich Print 4.0 und glaubt, „dass wir gerade in der Frage von Branchenstandards einiges von unseren deutschen Kollegen lernen können“. Fernziel müsse ein gemeinsamer Industriestandard für die digitale Vernetzung sein, um die technologische Vielfalt der Hersteller dies- und jenseits des Atlantiks optimal zusammenführen und ihre jeweiligen Stärken für Kunden nutzbar machen zu können.

Weiterhin wollen sich die Verbände für bessere politische, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen stark machen, ihren Austausch über Normen und Standards sowie über Fragen der Aus- und Weiterbildung fortsetzen und nicht zuletzt Möglichkeiten für gemeinsame Forschung ausloten. Letzteres wird laut Heering auch dadurch begünstigt, dass einige Mitgliedsunternehmen beiden Verbänden angehören. „Auch die Mitarbeit von VDMA und NPES in nationalen Standardisierungsgremien bietet viele Chancen zum vertieften Austausch. Der Druckereimaschinenbau kann davon nur profitieren.“

http://dup.vdma.org