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13.02.2017

Printwerbung wieder im Aufschwung

Zum dritten Mal in Folge steigen die Brutto-Werbeausgaben für Print, bilanziert aktuell das Marktforschungsunternehmen Nielsen.

2016 wurden rund 10,5 Milliarden Euro in Printwerbung investiert – ein Zuwachs von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2015. Seit 2013 stieg dieser Wert um fast 400 Millionen Euro.

Wachstum bei den Werbeausgaben gegenüber 2015 verzeichneten die Segmente Zeitungen (4,9 Milliarden Euro, +4 Prozent), Außenwerbung (1,8 Milliarden, +7,9 Prozent) und Fach-zeitschriften (0,4 Milliarden, +1,7 Prozent). Lediglich das Segment Publikumszeitschriften musste mit –1,8 Prozent einen Rückgang hinnehmen. Nach einem „Tief“ im Jahr 2013 konnte sich Printwerbung somit erholen und den damaligen Stand im vergangenen Jahr übertreffen. Die Werbeausgaben im Internet sind mit –4,2 Prozent hingegen rückläufig. „Print bleibt ein gefragtes und bewährtes Werbeumfeld, das sich auch im Zeitalter der Digitalisierung behauptet“, betont Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Druck und Medien. „Ob auf Tragetaschen oder Wandkalendern, in der Tageszeitung oder im klassischen Anzeigenblatt: Wer wahrgenommen werden will, wirbt gedruckt.“

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