Aktuelles

26.11.2020

Professionelle Entsorgung

Verwendete Mund-Nase-Masken gehören nicht ins Altpapier, sondern in den Restmüll, erklärt der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP).

Unsachgemäße Entsorgung störe den Recycling-Kreislauf und gefährde Mitarbeiter in der Altpapier-Sortierung und Altpapier-Aufbereitung. Hingegen bestehe für Altpapier(end)produkte kein Hygienerisiko, weil die Verarbeitungsprozesse mögliche Keime abtöten. Ein Großteil der heute erhältlichen Mund-Nase-Masken enthalten in ihrer Filterschicht Kunststoff-Fasern. Gelangen diese ins Altpapier, erschweren sie den Recyclingprozess und müssten ausgefiltert werden. Auch ganz aus Papier hergestellte Mund-Nase-Masken gehören in den Restmüll, um Verunreinigungen und Gesundheitsrisiken auszuschließen.

Gemäß VDP-Angaben gehört kontaminiertes Papier grundsätzlich nicht ins Altpapier. Dies gilt u.a. auch für gebrauchte Hygienepapiere, z.B. Küchenrollen und Papiertaschentücher, aber auch für Verpackungen wie Pizzakartons, an denen Lebensmittelreste anhaften. Um eine hohe Qualität des Altpapiers zu gewährleisten, gilt europaweit die Norm EN 643, die Altpapier in rund 100 Qualitätsklassen einteilt. Entsorger und Papierhersteller verlassen sich auf diese Qualitätsmerkmale. Die deutsche Papierindustrie setzt jährlich über 17 Millionen Tonnen Altpapier in der Produktion ein. Mit einer Recyclingquote von 78 Prozent zählt Deutschland zu den führenden Nationen in diesem Bereich.

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