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19.02.2016

Relaunch für ProCut 58

Der Dresdner Maschinenhersteller Kama meldet ein umfassendes Upgrade für die kompakte Stanz- und Prägemaschine ProCut 58.

Dieses System für digital gedruckte, konventionelle und geschnittene Bögen im Viertelformat, das auf 580 x 400 mm gewachsen ist, kommt mit Bogenanleger von Heidelberg, modernem Touchpanel und neuer Software auf den Markt. Bei der Bedienung dürfte die ProCut 58 mehrere Vorteile erkennen lassen: Der neue Anleger optimiert den Bogeneinlauf, der Saugkopf ist schnell und einfach einstellbar, der gesamte Anlagebereich gut zugänglich. Die neue Software beschleunigt das Justieren des Auto-Registers, das jeden Bogen anhand einer Druckmarke auf Zehntelmillimeter genau ausrichtet, Referenzfahrten entfallen, und das System ist noch schneller startbereit. Die Menüführung ist vereinfacht, Funktionen und Features können über die neue Bedienoberfläche mit Piktogrammen intuitiv und sprachunabhängig gesteuert werden.

Dresdens Entwickler sind vom Relaunch zum richtigen Zeitpunkt überzeugt: Die Nachfrage nach veredelten Kleinauflagen bei Akzidenzen und Faltschachteln in kleinen Formaten wachse, und immer häufiger werde digital gedruckt. In der Weiterverarbeitung decke die flexibel einsetzbare ProCut 58 Foil eine breite Palette an Applikationen ab und arbeite durch kurze Rüstzeiten und schnelle Jobwechsel auch bei kleinen Auflagen effizient und profitabel. Entscheidend ist die hohe Passergenauigkeit, die die ProCut 58 mit Auto-Register bei Bogen aller Art erziele. Auch nach dem Druck beispielsweise von B2 auf B3 geschnittene Bogen ließen sich bei einer Leistung bis 6000 Bogen pro Stunde mit höchster Präzision weiter verarbeiten.

Umgerüstet wäre das System vom Stanzen zum Veredeln mit Heißfolie und umgekehrt binnen nur zehn Minuten, die Aufheizzeit wäre minimal, und die Abkühlphase beim Wechsel zum Stanzen entfalle durch die herausnehmbare Heizplatte komplett. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Kama-Systeme ProCut 58 sowie ProCut 76 für das Halbformat mit und ohne Heißfolien-Prägesystem über Heidelberg vertrieben.

www.kama.info