Aktuelles

04.06.2018

Schlechtes Geschäft ohne Nachwuchs

Fachkräfte-Mangel ist längst ein Schlagwort in den Medien geworden. Welche Auswirkungen hat das auf die Druck- und Medienbranche?

Damit sich ein Gesamteindruck der aktuellen und zukünftigen Fachkräfte-Situation bildet, führte der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) im März 2018 gemeinsam mit den Landesverbänden eine bundesweite Umfrage durch. Eindeutig ist das Ergebnis: Immer häufiger bleiben Ausbildungsplätze aufgrund fehlender oder ungeeigneter Bewerbungen unbesetzt. Problematisch ist auch die Besetzung von offenen Stellen mit Facharbeitern. Höchste Nachfrage besteht nach Medientechnologen Druck und Medientechnologen Druckverarbeitung, die von jeweils über 30 Prozent der befragten Unternehmen teils händeringend gesucht werden. Diese nicht besetzten Stellen beeinträchtigen inzwischen 61 Prozent der Unternehmen in ihrer Geschäftstätigkeit, 15 Prozent sogar sehr.

Gemäß BVDM-Angaben ist die Bereitschaft zur Ausbildung ist in der Druckbranche hoch: Immerhin sind 78 Prozent aller befragten Unternehmen Ausbildungsbetriebe – und in Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern sogar 92 Prozent. Zudem steht Qualifizierung obenan: Im Bereich der IT-Kompetenzen planen 43 Prozent in den nächsten zwölf Monaten Maßnahmen zur Qualifizierung, für die Bereiche Druckvorstufe, Vertrieb/Marketing und Druckverarbeitung sind dies jeweils rund 40 Prozent. Lediglich weniger als 10 Prozent würden überhaupt keinen Qualifizierungsbedarf sehen. - Unsere Aufnahme zeigt Auszubildende in einer Maschinenfabrik im Taunus.


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