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12.06.2017

Stabile Umsätze mit Papier

Die deutsche Papierindustrie setzte im Vorjahr rund 22,7 Millionen Tonnen ab, wobei die Branche damit – wie die Produktion mit 22,6 Millionen Tonnen – knapp unter Vorjahres-Niveau geblieben ist.

Das Ergebnis teilten der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) und der Wirtschaftsverband Papierverarbeitung (WPV) kürzlich der Öffentlichkeit mit. Der Umsatz der Branche lag im Vorjahr bei 14,2 Milliarden Euro und damit 1,7 Prozent unter dem von 2015. Der weitere Absatzrückgang der grafischen Papiere (–3,6 Prozent) wurde durch Wachstum in den anderen Bereichen aufgefangen. Die Verpackungspapiere legten um 1,8 Prozent zu, Hygienepapiere um 3,2 Prozent sowie technische und Spezialpapiere um 1,7 Prozent. Die Kapazitätsauslastung lag über alle Sorten bei 93 Prozent, stellen die Verbände dar.

Die Papier, Karton, Pappe und Folien verarbeitende Industrie in Deutschland hat im Vorjahr laut WPV erneut ein Plus erzielen können. Demnach ist die Produktionsmenge von Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe 2016 gegenüber 2015 um 3,3 Prozent auf 8,5 Millionen Tonnen gestiegen. Der Umsatz mit solchen Verpackungen lag mit 10,4 Milliarden Euro um 1,1 Prozent über 2015. Insgesamt hat die Papier verarbeitende Industrie in Deutschland einen Umsatz von 17,75 Milliarden Euro erzielt, was einem Wachstum von 0,6 Prozent gegenüber 2015 entspricht, teilt der WPV mit.

www.papierverarbeitung.de, www.vdp-online.de