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01.08.2016

Stabilität durch Wire-O-Bindung

Wichtiger Geschäftsbereich der Buchbinderei Thomas Johst GmbH (Wermsdorf) sind seit Jahren diverse Produkte in Wire-O-Bindung.

Indessen gehört die Industrie-Buchbinderei in der Nähe von Leipzig zu den leistungsfähigen Druckerei-Kooperationspartnern, bei denen das Kalendergeschäft für Kunden in Industrie und Verlagen besonders im Zeitraum August bis Dezember einen erheblichen Teil des Auftragsvolumens ausmacht. Demzufolge werden von Thomas Johsts Unternehmen drahtgeklammerte Kalender mit Klappfälzel im Format von max. 35 cm x 50 cm als auch Kalender in Wire-O-Bindung in Bindebreite von max. 70 cm in Auflagen zwischen 100 und 30 000 Exemplaren in unterschiedlichen Ausführungen produziert.

Wire-O-Bindungen werden in Teilung 3:1 (optional mit Kalenderaufhänger-Daumenloch) mit Bindebreite von max. 70 cm und Blockstärke bis 10 mm sowie in Teilung 2:1 mit Bindebreite von max. 50 cm und Blockstärke bis 21 mm ausgeführt – jeweils wahlweise mit Rechteck- oder Rundloch. Speziell für die Wire-O-Bindung werden Anlagen und Maschinen von Chr. Renz genutzt – u.a. die Fertigungslinien „Inline 360“/„Inline 500“ sowie die Perforier- und Stanzsysteme „Super 500“/„Super 700“. „Außerdem erlaubt unser großzügig ausgerüsteter Maschinenpark nicht nur die Inline-Fertigung von Kalendern und Broschuren, sondern gibt uns auch die Möglichkeit, zahlreiche Technologien zugunsten von Produkten mit höherem Mehrwert miteinander zu verknüpfen“, erklärt Thomas Johst.

Zudem kommt dem Unternehmen die intelligente Konfiguration des modernen Equipments zugute: Beispielsweise erfolgen Lochungen, Stanzungen und Wire-O-Bindungen auf der „Inline 350“ in einem einzigen Arbeitsprozess. „Jedoch ist die Fertigungslinie nicht nur für die Weiterverarbeitung von Einzelblattware gedacht“, sagt Thomas Johst. „Ebenso verarbeiten wir Falzsignaturen für Wire-O-Broschuren, wobei optional eine Spotbeleimung in der Zusammentragmaschine erfolgt.“ Broschuren werden nach Erfahrungen der Buchbinderei heute öfters als Alternative zur Klebebindung in Wire-O-Bindung produziert. Inzwischen werden im Wermsdorfer Unternehmen sogar Wire-O-Broschuren hergestellt, deren Deckel überstehende Kanten aufweisen. Möglich ist diese Form dank zweier separater Anleger an der „Inline 360“. Infolge dieses optisch-haptisch auffallenden Merkmals wird die Broschur zusätzlich aufgewertet und der Buchcharakter des Produktes erhöht.

www.buchbindereijohst.de

Einen ausführlichen Beitrag können Sie in der am 19. August 2016 erscheinenden bindereport-Ausgabe 8-2016 lesen.