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06.01.2016

Stets das Beilagenvolumen im Griff

Dank ihrer modularen Bauweise können Systeme von Müller Martini jederzeit neuen Marktanforderungen angepasst werden, wie der Maschinenhersteller betont.

Typisches Beispiel ist der Vorsammler Coliner, der bei steigendem Beilagenaufkommen nahtlos an das Zeitungs-Einstecksystem Proliner angedockt werden kann. Damit sind Zeitungshersteller optimal für ein schwankendes Beilagenaufkommen gerüstet. Zudem ist im Versandraum nicht mehr Platz für den Vorsammler notwendig.

„Insbesondere bei den Anzeigenblättern hat die Anzahl der Beilagen in den vergangenen Jahren zugenommen“, sagt Dr. Klemens Berktold, Geschäftsführer der in den vier deutschen Städten Essen, Hagen, Braunschweig und Erfurt vier Druckzentren betreibenden Funke Druck GmbH. Alleine im ostdeutschen Erfurt produziert Funke Druck neben vier Tageszeitungen mit 31 verschiedenen Lokalausgaben und einer gesamten Auflage von 360 000 Exemplaren auch zwei Anzeigenblätter mit einer wöchentlichen Auflage von 2,26 Millionen Exemplaren – und zwar sowohl für das eigene Haus als auch für externe Kunden. Um die steigende Beilagenmenge für all diese Titel besser bewältigen zu können, erweitert Funke Druck seine beiden Zeitungs-Einstecksysteme Proliner in Erfurt mit je zwölf Anlegern durch zwei Coliner mit nunmehr je zehn weiteren Anlegern. Zudem erfahren die beiden in den Jahren 2007 und 2009 installierten ProLiner ein Upgrade und werden mit sechs Touren-Adressblatt-Auflegern TABA F erweitert.

Zum Jahreswechsel haben die beiden Vorsammler ihren Betrieb aufgenommen. „So verzeichnen wir im neuen Jahr eine Erhöhung der automatisierten Einsteckkapazität und eine Reduzierung des kostenintensiven manuellen Einsteckens von Beilagen“, unterstreicht Dr. Klemens Berktold. Sowohl der Coliner als auch der Proliner kann schrittweise erweitert werden. Bei kleinerem Beilagenaufkommen kann der Coliner abgeschaltet werden, was wertvolle Energie spart.

www.mullermartini.com