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30.03.2020

Stets Wachstum im Online-Print

Online-Print als erfolgreiches Geschäftsmodell der Druckindustrie wächst weiter – jedoch einfachere Prozesse dürften in Zukunft manche Defizite vermeiden helfen.

„Print ist heute einer der wichtigsten Kanäle im Kommunikationskanon der digitalen Welt“, erklärte Bernd Zipper, Strategie- und Technologieberater im E-Business-Print-Markt, beim „Online-Print-Symposium“, das Anfang März 2020 nahe München stattgefunden hatte. Nach den Analysen von Bernd Zipper, Geschäftsführer der Zipcon Consulting GmbH (Essen), wären Internet-Druck-Dienstleister in Ballungsgebieten wie in der D/A/CH-Region etabliert. Infolge des Brexit hätten sich sogar die Print-Umsätze in Großbritannien verbessert, speziell Frankreich, Italien und Spanien sowie das Baltikum entwickelten sich erfolgreich im Markt. Anteil daran hätte die Kommunikations-Infrastruktur per Abdeckung durch 4G-/5G-Netze.

Indessen gelten Cewe, Flyeralarm, Cimpress (Wir machen Druck, Vistaprit, Druck.at), Onlineprinters und United Print als „Top 5“ der Online-Printer. Diese „Top 5“ erreichten im Jahr 2019 einen Umsatz von insgesamt 1,7 Milliarden Euro – bei einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 9,5 Prozent seit dem Jahr 2011. Beeindruckend ist ein Blick auf Deutschland, Österreich und die Schweiz, ein wirtschaftlich bedeutendes Ballungsgebiet: Derzeit steht für die D/A/CH-Region nach Umsätzen von 7,85 Milliarden Euro (2018) und 8,10 Milliarden Euro (2019) ein Wachstum auf 8,74 Milliarden Euro (2020) bevor. Dieser Umsatzanstieg würde ein Plus von 7,1 Prozent im B2C-Bereich und von 8,5 Prozent im B2B-Bereich bedeuten.

Frank Baier

www.zipcon.de

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in bindereport 4-2020.

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