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09.06.2017

Stressfalle frühzeitig vermeiden

Jeder Zehnte leidet psychisch oder körperlich an den Folgen von Stress. Was kann man tun, wenn man sich in Job und Alltag überfordert fühlt?

Stress ist laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK der Grund für knapp jeden zehnten Krankheitstag in Deutschland. Dennoch lässt sich die viel gefürchtete Stressfalle frühzeitig vermeiden. Hierzu gibt die Berufsgenossenschaft BG ETEM in der neuen Ausgabe des Versichertenmagazins „impuls“ wertvolle Tipps.

Heute wird so viel kommuniziert wie nie, prasselt ständig Neues auf uns ein, wird immer mehr erwartet: Die Notfallsysteme fahren hoch, Stress entsteht. Wird er chronisch, drohen letztlich auch körperliche Beschwerden. Stichwort: „Burn out“-Syndrom – der Punkt, an dem schlicht gar nichts mehr geht. Und wer einmal in der Stressfalle sitzt, findet schlecht wieder heraus. In der neuen „impuls“-Ausgabe thematisiert die BG ETEM, wie schnell es dazu kommen und wie man sich schützen kann. „Stress entsteht, wenn wir das Gefühl haben, einer Situation nicht mehr gewachsen zu sein. Das ist meist der Fall, wenn die externen und internen Ressourcen nicht mehr ausreichen, um die Anforderungen, die das Leben stellt, bewältigen zu können“, so die BG ETEM.

Gänzlich vermeiden lassen wird Stress sich nie. Ob er jedoch chronisch wird und sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, hängt maßgeblich von den individuellen Voraussetzungen ab. Zudem sind erlernte mentale Werkzeuge wichtig, die man im Bedarfsfall abrufen kann. Manchen Menschen ist einfach dadurch geholfen, dass sie sich mehr Zeit zum Abschalten und zur Erholung nehmen. Einfache Maßnahmen sind etwa das zeitweise „Ausstöpseln“ von Internet, Handy und Telefon. Dies ist auch zu empfehlen, um sich ausschließlich auf eine wichtige Aufgabe konzentrieren zu können. – Gleichfalls muss man nicht alles immer annehmen. Einfach mal „Nein, das geht leider nicht“ sagen oder Aufgaben abgeben – viele können das nicht aus dem Stegreif, müssen sich solche Verhaltensweisen erst antrainieren. Auch persönliche Rücksichtsorte sind laut der BG ETEM sehr wichtig, um die Balance wieder herstellen zu können.

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