Aktuelles

16.03.2020

Umsatzplus im Buchmarkt

Wie eine länderübergreifende Sonderauswertung von GfK Entertainment zeigt, beendete der Buchmarkt das Jahr 2019 vielerorts mit einem Plus.

So fiel die Entwicklung besonders positiv in Italien und Portugal aus, wo die Erlöse im Vergleich zu 2018 um 5,5 bzw. 3,9 Prozent anstiegen. Die Niederlande (plus 1,9 Prozent) und die Schweiz (plus 1,5 Prozent), Frankreich und Spanien (jeweils plus 1,1 Prozent) sowie Flandern (plus 0,8 Prozent) setzten mehr Geld mit Büchern um; nur Wallonien wies leichte Einbußen (minus 1,3 Prozent) auf.

Parallel zu den Umsätzen gingen die Durchschnittspreise in die Höhe und kompensierten dadurch die zum Teil deutlich rückläufigen Stückzahlen. Demnach wurden Bücher in der Schweiz 2019 um 3,1 Prozent teurer, bei einer gleichzeitigen Mengenreduktion von 1,6 Prozent, in Flandern und den Niederlanden gab es bei einem Absatzminus von 3,5 und 3,9 Prozent gar Preissteigerungen von 4,5 Prozent und 6,0 Prozent; in den Niederlanden u.a. bedingt durch eine Mehrwertsteuer-Erhöhung. Neben den verkaufsstarken Saisonzeiten konnte der Schulstart im Frühherbst punkten, der in Frankreich so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr ausfiel. So genannte Non-Fiction-Titel wie Sach-/Fachbücher bzw. Ratgeber schnitten in vielen Ländern besser ab als Belletristik. Europaweit waren Biografien, Ratgebertitel, Geschichtsbücher und Kochbücher sehr begehrt.

www.gfk-entertainment.com

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