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09.12.2016

Ungenügende Digital-Kompetenzen

Wenig Interesse an Online- und Mobile-Medien, Vernetzung und Big Data? Ein Großteil der Deutschen hält mit der Digitalisierung gerade so Schritt.

Offenbar hat mehr als die Hälfte der Deutschen die steigenden Anforderungen der Digitalisierung noch nicht in ihren eigenen Rhythmus integriert. Demnach werden 18 Millionen Menschen (26 Prozent) zu den „Digital Abseitsstehenden“ und 30 Millionen Menschen (43 Prozent) zu den „Digital Mithaltenden“ gerechnet.

Letztlich knapp 50 Millionen Menschen also, die an unserer Digitalwelt keine Teilhabe haben oder ihr nur mit geringen bis mittleren Kompetenzen und damit wenig selbstbestimmt und reflektiert begegnen. Ungefähr 21 Millionen Menschen gehören zu den „Digital-Vorreitern“. Diese Ergebnisse gehen aus der neuen, von Ricoh gesponserten Studie „D21-Digital-Index“ 2016 hervor. Initiiert von Kantar TNS, liefert die Studie seit 2013 jährlich ein Lagebild zum Digitalisierungsgrad der Deutschen ab 14 Jahren, inklusive der „Offliner“.

Informationen der Studie zufolge, nutzen 79 Prozent der Deutschen das Internet: Bei den unter 50-Jährigen sind zwischen 91 und 99 Prozent. Bei den Älterensteigt der Anteil der „Onliner“ zum Teil deutlich. So nutzen 83 Prozent (2015: 82) der 50- bis 59-Jährigen, 69 Prozent (2015: 65) der 60- bis 69-Jährigen und 36 Prozent (2015: 30) der über 70-Jährigen die Online-Möglichkeiten.

Mittlerweile stagniert der Digital-Index der Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren bei 51 Punkten (2015: 52). Der „D21-Digital-Index“ setzt sich zusammen aus den vier unterschiedlich gewichteten Dimensionen Zugang, Nutzung, Kompetenz und Offenheit und wird auf einer Skala von 1 bis bestmöglichen 100 Punkten berechnet. Insbesondere bei der Digital-Kompetenz und der Offenheit schneidet die Bevölkerung im Vergleich zum Jahr 2015 schlechter ab (–5 bzw. –4 Indexpunkte). Die Komplexität der Digitalisierung stellt die Menschen zunehmend vor größere Herausforderungen.

Hierzu sagt Ingo Wittrock (Foto), Marketingleiter bei Ricoh Deutschland: „Die Studie verdeutlicht, das sich die Deutschen zukünftig noch stärker mit der Digitalisierung auseinandersetzen müssen, um nicht den immer schneller werdenden Zug zu verpassen.“ Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen würde der Digitaldruck-Maschinenhersteller helfen, die Digitalisierung „gewinnbringend und zum eigenen Nutzen und Mehrwert anzunehmen. Das ist der Anspruch, dem wir unter anderem mit unserem Technologiekonzept ‚Workstyle Innovation Technology‘ Rechnung tragen.“

www.ricoh.de