Aktuelles

24.03.2020

Unterschiedlicher Sortenabverkauf

Die Papierindustrie in Deutschland stellte im Jahr 2019 rund 22 Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe her und damit 2,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor her.

„Die Schere zwischen grafischen und Verpackungspapieren geht immer weiter auseinander“, erklärte dazu der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP), Winfried Schaur. Während Papier und Karton für Verpackungen mit einem Plus von 0,7 Prozent noch ein leichtes Wachstum verzeichnen konnten, fiel die Produktion der grafischen Papiere 2019 um 8,3 Prozent. Papiere für Verpackungen machen 55 Prozent des Produktionsvolumens aus, grafische Papiere rund 32 Prozent. Auch die Hygienepapiere (–0,6 Prozent) gaben in der Produktion leicht nach. Technische und Spezialpapiere wiesen ein Minus von 2,8 Prozent auf; die beiden Sortengruppen weisen an der Produktion einen Anteil von knapp 7 bzw. 6 Prozent auf.

Der Umsatz der Branche fiel im Jahr 2019 um 6,6 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro. Dabei zeigten sich die grafischen Papiere mit –2,1 Prozent beim Umsatz weniger schwach als die Papiere für Verpackungen, die –10,9 Prozent beim Umsatz verzeichnen mussten. Hierbei schlug zubuche, dass die gesunkenen Altpapierpreise vielfach an die Kunden weitergegeben wurden. Die Zahl der Beschäftigten war mit –1,7 Prozent aufgrund einzelner Schließungen nur leicht rückläufig und liegt jetzt bei 39 850, teilt der VDP mit.

www.vdp-online.de

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung und Analyse der angebotenen Dienstleistungen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Ich stimme der Verwendung von Cookies zu: