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22.06.2016

Urlaubstipps für die Entspannung

Einige Tipps von Sabine Prohaska, Inhaberin eines Trainings- und Beratungsunternehmens in Wien, wie Sie erholt in Urlaub fahren, Ihre Auszeit entspannt genießen und von den „schönsten Wochen des Jahres“ lange zehren.

Erklären Sie allen Personen, mit denen Sie nicht direkt zusammenarbeiten, dass Ihr Urlaub einen Tag früher beginnt. Sonst stapeln sich Aufgaben auf Ihrem Schreibtisch, und Ihr Telefon klingelt ohne Unterlass.
Vereinbaren Sie für den letzten Arbeitstag keine Reisetermine und Meetings sowie Arzt- und Friseurbesuche. Denn diese dauern oft länger als geplant. Die Folge: Sie starten völlig außer Atem in den Urlaub.
Erledigen Sie vor dem Urlaub alle wichtigen und dringlichen Aufgaben, die Sie nicht delegieren können. Sonst plagt Sie im Urlaub permanent das schlechte Gewissen, und es fällt ihnen schwer abzuschalten.
Urlaub ist Urlaub. Lassen Sie Unterlagen, die Sie an Arbeit erinnern, zuhause. Packen Sie auch keine Fachliteratur ein. Lesen Sie keine Tageszeitungen oder Wirtschaftsmagazine, schon gar nicht deren Börsenteil.
Sagen Sie Ihrem Stellvertreter: Nach meinem Urlaub dürfen maximal so viele Vorgänge auf meinem Schreibtisch liegen, wie ich Urlaubstage habe. Sonst verleidet Ihnen der Gedanke an die Arbeit, die Sie erwartet, die letzten Urlaubstage.
Vergessen Sie Ihr Smartphone zuhause. Denn wenn Sie sich permanent informieren, gewinnen Sie nicht den nötigen Abstand vom Alltag. Oder schalten Sie Ihr Smartphone im Urlaub ab und entscheiden Sie, ob und wann Sie zurückrufen.
Beginnen Sie spätestens vier Tage vor Reiseantritt mit dem Packen. Dann können Sie noch rechtzeitig einen Bikini oder eine Badehose kaufen, wenn Sie feststellen, dass Sie in Ihrem alten Outfit keine gute Figur mehr machen.
Stimmen Sie sich zuhause auf den Urlaub ein, etwa indem Sie im Bett Reiseführer schmökern oder sich ein Video von Ihrem Urlaubsziel anschauen.
Feiern Sie Ihren Urlaubsbeginn. Zum Beispiel, indem Sie im Flugzeug ein Gläschen Sekt trinken.
Vergessen Sie im Urlaub alles, was Sie über Zeit- und Selbstmanagement gehört haben. Im Urlaub gibt es nur eine „wichtige“ und „dringliche“ Aufgabe: sich erholen.
Übertragen Sie das Leistungsdenken, dem Sie im Alltag huldigen, nicht auf Ihren Urlaub. Sie müssen nicht jeden Berg erklimmen und jedes Museum besuchen.
Lassen Sie „Fünfe gerade sein“. Denn im Urlaub sollten Sie „easy living“ praktizieren. Sonst ärgern Sie sich über jeden lahmen Kellner und jeden zu warmen Cocktail.
„Verlängern“ Sie Ihren Urlaub. Sagen Sie allen Personen, mit denen Sie nicht direkt zusammenarbeiten, dass Sie erst zwei Tage später zurückkommen. Sonst klingelt Ihr Telefon nach Ihrer Rückkehr unablässig.
Stellen Sie nach Ihrer Rückkehr ein Urlaubsfoto auf Ihren Schreibtisch, oder laden Sie es als Startbild auf Ihren PC. Dann können Sie noch ab und zu von der Südsee oder von den Bergen träumen.

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