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01.09.2020

Überzeugendes Innovationsplus

Nach Erfahrung des Heidelberg-Konzerns investieren Druck-Weiterverarbeiter, wenn die neue Maschine ein Innovations- und ein Profitabilitätsplus aufweist.

Typisches Beispiel dafür war die Einführung der „P-Folder“-Produktfamilie im Jahr 2016 mit dem Prinzip des unterschuppten Falzens. Unter anderem mit kürzesten Rüstzeiten bei komplexen Jobs wird das Investitionsinteresse für die „TH 56 Pharma“ geweckt. Aktuelles Beispiel für die Investitionsbereitschaft durch Innovation ist für Heidelberg der „Stahlfolder P-Stacker“, der ein autonom arbeitendes Robotersystem zum Absetzen von Signaturstapeln darstellt. Weiteres Argument für Investitionen sind zeitlich begrenzte, preislich attraktive Sondermodelle, wie derzeit mit der Falzmaschine „KH 82 Ease of use“ angeboten.

Vernetzter Workflow „end to end“ hat in der grafischen Branche hohen Stellenwert. Denn die Produktion ist erst dann effizient und profitabel, wenn an allen Stationen des Prozesses durchgängig und vernetzt geplant, gearbeitet und zurückgemeldet wird. Einschätzungen von Heidelberg zufolge, steckt die Weiterverarbeitung hier immer noch in den „Kinderschuhen“. Dennoch gebe das Unternehmen mit „Prinect“ und „Data Ready“ bereits heute Antwort. „Data Ready“ ist eine nicht proprietäre Schnittstelle, die für alle automatisierten Heidelberg-Falzmaschinen verfügbar ist. „Data Ready“ liefert die Betriebsdaten der Falzmaschine direkt auf den Server des Kunden. Dieser kann die Betriebsdaten von dort aus selbst auswerten oder an einen MIS-Anbieter seiner Wahl weitergeben.

Großer Trend ist momentan die Robotik. Aktuell offeriert Heidelberg das Robotersystem „Stahlfolder P-Stacker“, ein Abstapelsystem zur Entlastung des Maschinenbedieners und zur Erhöhung der Maschinenleistung. Manuelle Eingriffe, z.B. das Einlegen der Zwischenlagen, das Wenden der Signaturenstapel und das Wechseln des Greifers für diverse Formate, gilt es zu vermeiden. Wegen der für das System verbindlich gesetzten Leistungswerte, z.B. das Gewicht des Signaturenstapels und die Zykluszeiten, war für Heidelberg ein kollaborierender Leichtbau-Roboter, nach intensiver Analyse interner und externer Fachleute, keine Lösung. Echte, verlässliche und langlebige Leistung kann nach Meinung des Unternehmens nur mit einem Industrieroboter, verbunden mit einer die Leistung des Systems würdigenden Umhausung, sichergestellt werden. Zudem kann das System an verschiedenen Positionen der Falzmaschine, für verschiedene Falzarten, eingesetzt werden.

www.heidelberg.com

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